ATP Masters Rom - Neugeborene Tochter von Casper Ruud als besondere Zuschauerin: "Sie war ein echter Glücksbringer"
VonNiklas Bien
Publiziert 18/05/2026 um 08:27 GMT+2 Uhr
Casper Ruud war in den vergangenen Tagen so gut in Form, wie lange nicht mehr. In Rom legte der 27-Jährige seinen besten Masters-Lauf seit über einem Jahr hin. Dabei könnte auch der spezielle Glücksbringer des Norwegers eine Rolle gespielt haben: seine Tochter. "Ich werde sie nächstes Jahr wieder mitbringen, und dann werden wir sehen, ob wir das Turnier gewinnen können", sagte Ruud nach dem Spiel.
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Quelle: SNTV
Die frühere Nummer zwei der Welt war am 30. Januar zum ersten Mal Vater geworden. Während der Norweger mit seiner Verlobten Maria Galligani privat ein Highlight erlebte, ging es im Ranking weiter bergab – zuletzt bis auf Position 25.
Mit seinen starken Auftritten in Rom, die ihn bis ins Finale gegen den zurzeit übermächtigen Jannik Sinner brachten, hat Ruud den Turnaround vorerst geschafft. 450 neue Punkte im Vergleich zum Viertelfinal-Aus im Vorjahr bedeuten immerhin wieder Rang 17 im Ranking.
Bis zur 4:6, 4:6-Niederlage gegen Sinner am Sonntag gab Ruud nur einen einzigen Satz ab. Ein Lauf, für den der dreifache Grand-Slam-Finalist eine Erklärung hat.
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"Abseits des Platzes war es ein sehr gutes Jahr für mich. Meine Verlobte und ich haben Anfang des Jahres eine Tochter bekommen. Wir haben sie hierher nach Rom mitgebracht und sie war ein echter Glücksbringer", sagte der 27-Jährige.
Ruud hofft auf French-Open-Lauf
Der spezielle Fan scheint Wirkung gezeigt zu haben: Zum ersten Mal seit April 2025 überstand Ruud bei einem Masters-Event das Viertelfinale. Damals triumphierte der Norweger in Madrid – sein bislang letzter Titel bei einem 1000er-Turnier.
"Dieses Ergebnis kann für meine Saison und den weiteren Verlauf des Jahres entscheidend und wichtig sein. Ich muss konzentriert bleiben. Es ist ein gutes Gefühl, wenn man in einer Woche über 600 Punkte holt, besonders nachdem ich in Madrid meine Titel nicht verteidigen konnte", sagte die aktuelle Nummer 17 der Welt.
"Ich habe immer noch das Gefühl, dass jetzt noch mehr zu holen ist. Letztes Jahr lief es bei den French Open nicht gut für mich, daher habe ich jetzt ein paar Chancen vor mir", so Ruud weiter, der sich 2022 und 2023 bis ins Finale von Paris spielte, im vergangenen Jahr aber nur die zweite Runde erreichte.
Neben der Erkenntnis, dass Ruud pünktlich vor den French Open in Topform ist, bleibt von diesem Turnier in Rom, dass Jannik Sinner weiter über allem steht.
Darum ist der Turnaorund so wichtig für Ruud
"Was du dieses Jahr leistest, lässt sich kaum in Worte fassen. Als jemand, der selbst Tennis auf höchstem Niveau spielt, ist es schwer zu beschreiben, was du da vollbringst", sagte Ruud bei der Siegerehrung in Richtung des Weltranglistenersten.
Bevor sich der 27-Jährige zumindest in der Tendenz mit den Sphären des Italieners beschäftigen kann, hat er ohnehin erst einmal andere Ziele im Blick.
"Die Top 10, die Top 8 der Welt – das ist das Ziel, das jeder anstrebt, denn das verschafft einem eine noch bessere Setzposition und die Chance, vielleicht am Ende des Jahres bei den ATP Finals zu spielen", sagte Ruud: "Da ich das in meiner Karriere schon ein paar Mal geschafft habe, ist das jedes Jahr mein Ziel."
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Quelle: SNTV
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