Tennis

"Oberpeinlich": Kyrgios giftet gegen Djokovic und Nadal

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Nick Kyrgios (2019)

Fotocredit: Getty Images

VonKatharina Wiedenmann
16/05/2019 Am 12:26 | Update 16/05/2019 Am 12:48

Nick Kyrgios hat sich in einem Interview zu Rafael Nadal und Novak Djokovic geäußert und dabei gegen die beiden Superstar losgeledert. Vor allem der Serbe bekam vom 24-Jährigen im "No Challenges Remaining"-Podcast einiges zu hören: "Ich habe einfach das Gefühl, dass er eine kranke Besessenheit hat gemocht zu werden. Er möchte wie Federer sein". Seine Siegestänze seien zudem einfach "oberpeinlich".

Die Art von Djokovic ärgere ihn, so Kyrgios: "Er sagt immer, was er glaubt sagen zu müssen, nicht seine tatsächliche Meinung." Er könne ihn deswegen einfach nicht ausstehen, meinte der Australier weiter. Die sportlichen Leistungen des 31-Jährigen würdigte er aber:

Er ist unglaublich, ein Champion unserer Sports, einer der Größten, die wir je sehen werden. Ich denke, er wird Federer bei der Anzahl an Grand-Slam-Siegen überholen.
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Der größte aller Zeiten sei der "Djoker" aber dennoch nicht für ihn. Diese Rolle hat für Kyrgios ganz klar Roger Federer inne. Der 24-Jährige begründete seine Entscheidung:

Egal wie viele Grand Slams Djokovic gewinnt, er wird für mich nie der Beste sein. Das liegt einfach daran, dass er mich in unseren beiden Duellen nicht schlagen konnte. Dann kannst du nicht der Größte aller Zeiten sein. Wenn man sieht, wie viel ich täglich trainiere und reinstecke, ist das nichts verglichen mit dem, was er tut.
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Rafael Nadal ein "verbitterter Verlierer"

Auch über Rafael Nadal hatte Kyrgios etwas loszuwerden. Der Spanier sei bei den Niederlagen gegen ihn immer ein "verbitterter Verlierer" gewesen, so der Australier. Dennoch seien Nadals Karriere-Erfolge "ziemlich furcheinflößend".

Doch Kyrgios verteilte im Rahmen des Interviews auch Lob, vor allem in Richtung Andy Murray. Er sei "sehr traurig" über die zahlreichen Verletzungen des Schotten. Kyrgios meinte:

Ich denke, er ist so viel besser als Novak und ich habe gegen beide gespielt. Andy hat einen besseren Return, sein Aufschlag ist auch besser. Er hätte wirklich viel mehr Grand Slams gewinnen müssen. Gegen Murray kann man keinen Slice spielen, er weiß, dass das Müll ist. Aber Djokovic scheint wirklich nicht zu wissen, was zu tun ist.

Nick Kyrgios mit kuriosem Vorschlag

Murray gewann drei Grand-Slam-Titel und musste sich vor einigen Monaten an der Hüfte operieren lassen. Ob eine Rückkehr auf die ATP-Tour möglich ist, ist weiter unklar.

Djokovic hat bisher 15 Titel auf seinem Konto. Damit fehlen noch fünf Siege auf Rekord-Champion Federer.

Dann gab Kyrgios noch einen für ihn typischen Spruch zum besten. Dabei ging es erneut um Murrays seiner Meinung nach zu geringe Titelausbeute. Der Skandalspieler erklärte: "Wenn ich sein Coach gewesen wäre, hätte Murray auf jeden Fall mehr Grand-Slam-Titel gewonnen."

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