Wenig bescheiden: Ex-Wimbledon-Finalist Nick Kyrgios hält sich selbst für den intelligentesten Tennisspieler der Tour
Publiziert 04/12/2024 um 16:12 GMT+1 Uhr
Nick Kyrgios wurde kürzlich in der "Let's Trot Show" gebeten, den perfekten Tennisprofi zusammenzustellen. Für zwei der sieben Kategorien wählte der selbstbewusste Australier sich selbst: Aufschlag und Intelligenz. "Ich weiß nicht, ob es in der Geschichte des Tennis jemand ohne Trainer ins Finale von Wimbledon geschafft hat. Beim IQ würde ich also wahrscheinlich mich selbst nehmen", meinte er.
Nick Kyrgios
Fotocredit: Getty Images
2022 hatte Kyrgios in Wimbledon das Finale erreicht. Er verlor damals gegen Novak Djokovic. Es ist bis dato sein größter Erfolg bei einem Grand-Slam-Turnier.
In den anderen Kategorien nannte der 29-Jährige dann hauptsächlich Mitglieder der Big Three. Die beste Rückhand hat aus Sicht von Kyrgios sein damaliger Wimbledon-Finalgegner Djokovic. Roger Federer habe den besten Slice gespielt und Rafael Nadal sei bei Vorhand und Fitness nicht zu schlagen.
Auch einen Landsmann wählte Kyrgios in eine der Kategorien: Alex De Minaur ist demnach beim Thema Schnelligkeit unbezwingbar.
Gesundheitlich und damit auch sportlich lief es für Kyrgios in den vergangenen fast zwei Jahren dagegen eher bescheiden. Der Australier hatte wiederholt Handgelenks- und Kniebeschwerden. Sein letztes Match auf der ATP-Tour bestritt Kyrgios daher im Sommer 2023.
In der neuen Saison will der Tennis-Bad-Boy aber wieder angreifen: "Eines meiner Ziele war es, während des australischen Sommers zu spielen, also freue ich mich, dass ich in Brisbane (ab 29. Dezember, Anm. d. Red.), einem meiner Lieblingsturniere, starten kann."
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Quelle: Perform
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