Nick Kyrgios kritisiert die ATP - Hilfsfonds hätten früher kommen müssen

Nick Kyrgios hat sich in den sozialen Netzwerken über das schlechte Krisenmanagement der ATP beschwert. Seiner Meinung nach hätte das Hilfsprogramm für die Profis auf den unteren Plätzen der Weltrangliste früher kommen müssen: "Diese Entscheidung musste lange vorher kommen. Sie haben die Spieler im Dunkeln gelassen. Um ehrlich zu sein, ist das eine schlechte Art zu handeln."

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Die Vereinigung der professionellen männlichen Tennisspieler hatte zusammen mit der WTA und dem Weltverband ITF, der unter anderem die vier Grand Slams veranstaltet, einen Hilfsfonds für Spieler eingerichtet, die von der Coronavirus-Pandemie finanziell stark betroffen sind. Für Kyrgios kam dieser Schritt viel zu spät.
Ob diese Kritik Folgen haben wird, bleibt abzuwarten. Kyrgios ist seit dem 26. September von der ATP unter Beobachtung, da er in jüngerer Vergangenheit immer wieder mit schlechtem Verhalten auf sich aufmerksam gemacht hat. Eine 16-wöchige Suspendierung soll bei wiederholtem Fehlverhalten des 24-Jährigen in Kraft treten.
Die Tennis-Superstars Novak Djokovic, Rafael Nadal und Roger Federer planen ebenfalls ein entsprechendes Hilfsprogramm. Dort können andere Profis sich auf freiwilliger Basis beteiligen, eventuell wird dann auch Kyrgios einen Betrag spenden.
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