Nick Kyrgios möchte nicht so zurücktreten wie Rafael Nadal und Andy Murray: "Schmerz ist es nicht wert"
Update 30/10/2024 um 09:12 GMT+1 Uhr
Nick Kyrgios hofft, seine Karriere einmal in Würde beenden zu können. Das hat der Australier im Podcast "The Louis Theroux" erklärt. Wichtig für ihn sei, dass der Körper noch mitmacht und er ihn nicht über die Grenzen hinaus strapazieren muss. Als negative Beispiele nannte Kyrgios die beiden Granden Rafael Nadal und Andy Murray. Er will nicht auf die Art abtreten, wie die beiden es getan haben.
Nadal bekräftigt: "Rücktritt war richtige Entscheidung"
Quelle: Perform
"Ich sehe, wie es Andy Murray geht und wie Rafael Nadal die Bühne verlässt. Ich möchte so nicht gehen", sagte der 29-Jährige. "Ich möchte nicht über die Ziellinie kriechen."
Vor den Errungenschaften der beiden Superstars hat Kyrgios aber großen Respekt. "Andy Murray muss sich von seinen Erfolgen her vor niemandem verstecken außer Novak Djokovic, Roger Federer und Nadal. Der Nächste in der Reihe ist dann schon Andy Murray."
Der Schotte habe einen besseren Abgang verdient. "Man verdient es, denke ich, etwas würdevoller zu gehen, als er es getan hat", sagte Kyrgios. "Ich bin nicht der Meinung, dass es die Operationen und der Schmerz wert sind."
Murray hat nach den Olympischen Spielen in Paris seine Karriere beendet. Der ehemalige Wimbledonsieger hatte aber schon 2019 aufgrund von Hüftproblemen eine längere Pause vom Leistungssport gemacht, kam seitdem nicht mehr über die dritte Runde eines Grand-Slam-Turniers hinaus.
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Quelle: Eurosport
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