Novak Djokovic: Darum kann Stefanos Tsitsipas die Nummer eins werden

Stefanos Tsitsipas gehört die Zukunft im Tennis, das ist Konsens unter Experten. Neben Dominic Thiem und Alexander Zverev gilt der Grieche als heißester Kandidat, die Phalanx der Big 3 um Novak Djokovic, Rafael Nadal und Roger Federer zu durchbrechen. Neu ist die Erkenntnis nicht. Umso interessanter ist dagegen der Grund, weshalb Djokovic dem 21-Jährigen den Sprung auf Platz eins der Welt zutraut.

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Die spielerischen Qualitäten von Stefanos Tsitsipas sind bekannt. Mit harten Schlägen von der Grundlinie, einer starken Vorhand und einer eleganten einhändigen Rückhand hat sich der Youngster in der Weltspitze etabliert.
Ihren vorläufigen Höhepunkt erfuhr die noch junge Karriere des 21-Jährigen im vergangenen November, als er die ATP Finals in London gewann. Aus Sicht von Novak Djokovic, der Tsitsipas am vergangenen Samstag im Finale von Dubai mit 6:3 und 6:4 bezwang, ist es vor allem eine spezielle Eigenschaft, die den Weltranglistensechsten auszeichnet:

Djokovic: Tsitsipas kann Grand-Slam-Turniere gewinnen

Deshalb, so Djokovic, habe Tsitsipas "großes Potenzial, die Nummer eins der Welt zu werden und Grand-Slam-Turniere zu gewinnen". Allerdings: Auf Major-Ebene tut sich der Gelobte noch schwer. Bislang hat Tsitsipas eine Halbfinal-Teilnahme bei den Australian Open 2019 zu Buche stehen.
Die aktuelle Saison begann schleppend für Tsitsipas. Nach schwachen Ergebnissen beim ATP Cup, den Australian Open und dem Turnier von Rotterdam meldete er sich nun aber mit dem Titel in Marseille und der Final-Teilnahme in Dubai wieder zurück.
Leistungsschwankungen, die normal sind mit 21 Jahren - und für Djokovic ist ohnehin klar: "Stefanos hat eine großartige Zukunft vor sich, da bin ich mir sicher."
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