Novak Djokovic äußert sich zu Debatte um Preisgeld bei den French Open: "Genau da liegt die Macht der Spieler"

Novak Djokovic hat sich zum aktuellen Tauziehen um die Preisgelder der French Open und seine Rolle in der Thematik geäußert. Die Spieler hätten seine volle Unterstützung, er selbst würde das Ganze aber nur "von der Seitenlinie beobachten". Einige Stars hatten in einem offenen Brief ihre Unzufriedenheit über die Ausschüttung geäußert, Aryna Sabalenka gar einen Boykott in den Raum gestellt.

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Quelle: Eurosport

Die Veranstalter der French Open gaben zuletzt bekannt, dass sich die Preisgelder der diesjährigen Ausgabe auf 61,7 Millionen Euro belaufen, also unter 15 Prozent der Gesamteinnahmen.
Aus Sicht einiger Topspieler – unter anderem Jannik Sinner, Aryna Sabalenka und Alexander Zverev – zu wenig, wie sie in einem offenen Brief klarstellten. Sabalenka sprach in der Folge sogar von einem möglichen Boykott.
Novak Djokovic hat sich aus dieser Thematik bisher herausgehalten. Der Serbe hatte als Präsident des ATP-Rates und als Gründer der Spielergewerkschaft PTPA in der Vergangenheit immer wieder als Interessenvertreter der aktiven Tennisprofis gewirkt.
"Um ehrlich zu sein, beobachte ich das eher von der Seitenlinie aus. Ich war nicht an diesen Treffen und Gesprächen beteiligt", erklärte der 24-fache Grand-Slam-Champion am Donnerstag.

Djokovic lobt Sabalenka

"Die Spieler wissen, dass sie immer meine Unterstützung haben werden, und das ist alles. Die neuen Generationen kommen nach", sagte Djokovic trotz seiner eigenen Zurückhaltung in dem Fall.
Vor allem den Vorstoß der WTA-Weltranglistenersten Sabalenka lobte der Serbe.
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Aryna Sabalenka: Leichter Leistungsabfall in den vergangenen Wochen

Fotocredit: Getty Images

"Ich bin froh, dass es bei den Führungskräften unseres Sports, wie Sabalenka, die Bereitschaft gibt, wirklich voranzugehen und die Dynamik der Tennis-Politik wirklich zu verstehen, die Nuancen zu begreifen und zu erkennen, was wirklich getan werden muss – nicht nur zu ihrem Vorteil und Wohlergehen, sondern zum Wohle aller", betonte Djokovic.
Sabalenkas Engagement zeuge von Führungsstärke: "Ich ziehe meinen Hut davor", so der 38-Jährige.

Zuspruch für die Initiative

"Leider gibt es oft Interessenskonflikte, die manche Leute nicht ansprechen wollen. Ich glaube, genau da liegt die Macht der Spieler. Ich bin immer für eine stärkere Position der Spieler im Ökosystem", sagte der Serbe.
Auch ohne das Zutun des langjährigen Weltranglistenersten schlägt die Thematik derzeit hohe Wellen – auch Angelo Binaghi, Präsident des italienischen Tennisverbandes, stellte sich hinter die Spieler.
Djokovic feiert in Rom sein Comeback auf der ATP-Tour. Zum Auftakt trifft der 38-Jährige auf den kroatischen Qualifikanten Dino Prizmic.
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Tsitsipas wehrt sich vergeblich gegen Erstrunden-Aus - Highlights

Quelle: SNTV



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