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Djokovic rät zu Gelassenheit: "Die kleinen Dinge des Lebens genießen"

Djokovic rät zu Gelassenheit: "Die kleinen Dinge des Lebens genießen"

24/03/2020 um 14:53Aktualisiert 24/03/2020 um 14:54

Novak Djokovic hat sich ähnlich wie Roger Federer und Rafael Nadal zur Corona-Krise geäußert. Auf Twitter meinte der Serbe: "Es ist für jeden eine sehr schwierige Situation. (...) Bitte bleibt zuhause in Quarantäne und helft damit dem medizinischen Personal, das sich dann um die infizierten Personen kümmern kann." Nun habe man zudem die Zeit, "die kleinen Dinge im Leben zu genießen", so Djokovic.

Zu seiner Botschaft postete der Australian-Open-Sieger auch ein Foto mit seiner Frau Jelena und den beiden Kindern Stefan und Tara, die darauf gemeinsam malen. Weiter philosophierte Djokovic:

"Es hängt alles von der Perspektive ab. Wir leben in einer schnell getakteten Welt, sind immer auf dem Sprung. Nur selten können wir innehalten und über unser Leben nachdenken. Wir sind abhängig geworden von dem Gedanken, immer irgendwo anders sein und etwas Produktives tun zu müssen."

Djokovic: "Wir werden stärker sein"

Man müsse sein Leben allerdings in Balance halten. "Wir können nicht gesund sein, wenn es unsere Welt nicht ist", stellte der 32-Jährige klar: "Das ist der Zeitpunkt, um zusammenzuhalten und eins zu sein. Lasst uns die Zeit mit der Familie, die kleinen Dinge des Lebens genießen". Djokovic machte auch zahlreiche Vorschläge, wie man die Zeit nun nutzen kann:

"Versucht zu lachen, zu lieben und die Zeit für Euch selbst zu nutzen. Betet, meditiert, esst gesund, macht Musik, singt, tanzt, lest, schreibt, macht Sport, schlaft gut und trainiert Eure Gehirne darauf, positiv zu denken. Es ist eine großartige Gelegenheit, das zu tun."

Man müsse sich nun mit unterdrückten und ignorierten Gefühlen auseinandersetzen, so der Serbe weiter:

"Wir sind alle EINS. Wir leben alle in derselben Welt. Also behandelt bitte die Menschen und die Natur, wie ihre Euch selbst behandeln würdet. Gott segne Euch alle. Wir werden alle stärker und vereinter sein, davon bin ich überzeugt."

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