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Olympia 2024: Novak Djokovic besiegt Rafael Nadal - Serbe steht im Achtelfinale - Spanier nur noch im Doppel dabei
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Update 29/07/2024 um 22:27 GMT+2 Uhr
Novak Djokovic hat ein lange einseitiges Gigantenduell bei den Olympischen Spielen gegen Rafael Nadal für sich entschieden. Der 37 Jahre alte Grand-Slam-Rekordchampion aus Serbien setzte sich im "Wohnzimmer" seines ewigen Rivalen aus Spanien mit 6:1, 6:4 durch und erreichte das Achtelfinale von Paris. Auch Nadals Doppelpartner Daniel Alcaraz zog in die Runde der besten 16 ein.
Highlights vom Giganten-Duell: Nadal verliert gegen Djokovic
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Für den 14-maligen French-Open-Sieger Nadal, der sich im zweiten Satz mit seinem unermüdlichen Kampfgeist gegen die Niederlage wehrte, könnte es der letzte Einzelauftritt auf dem Court Philippe Chatrier gewesen sein.
Im Doppel mit French-Open-Sieger Alcaraz, der sein Match gegen den Niederländer Tallon Griekspoor am Montag mit 6:1, 7:6 (7:3) gewann, kämpft der langjährige Sandplatzkönig in Paris aber noch um eine Medaille.
Gegen Nadal wirkte Djokovic lange wie der klare Sieger, führte schon 4:0 im zweiten Satz und ließ dann noch einmal Spannung aufkommen. Letztlich baute er im rekordträchtigen 60. Aufeinandertreffen beider Ausnahmekönner seinen knappen Vorsprung aber doch auf eine 31:29-Führung aus und beendete im Einzel die Medaillenträume des 38-jährigen Nadal.
Den Sieg feierte er - wie bereits in Wimbledon gezeigt - mit seinem "Geigen"-Jubel. Er ist eine Widmung an seine Tochter Tara, die seit geraumer Zeit das klassische Instrument spielt.
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Achtelfinal-Ticket gebucht: Alcaraz setzt Mission Gold fort
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Djokovic heiß auf erstes Gold
Djokovic, der zuletzt das Wimbledon-Finale gegen Alcaraz klar verlor, bleibt dagegen im Geschäft und nimmt sein großes Ziel Olympiagold immer mehr ins Visier. Ein Triumph bei dem Weltevent war dem Major-Rekordchampion im Gegensatz zu seinen großen Widersachern Roger Federer und Nadal noch nicht vergönnt.
Er hat bisher eine Bronzemedaille aus dem Jahr 2008 vorzuweisen, damals landete Nadal in Peking den großen Coup. Acht Jahre später gewann der Spanier in Rio auch noch Gold im Doppel.
Nadal hatte wie ein Löwe gekämpft, er quälte sich bis zum letzten Punkt. Letztlich ging der 38-Jährige geschlagen ans Netz und gratulierte seinem ewigen Rivalen Novak Djokovic mit einer anerkennenden Umarmung.
"Es ist schade, dass Rafa nicht auf seinem besten Level war", sagte Djokovic: "Ich habe aber auch alles versucht, damit er sich möglichst nicht wohl fühlt. Nach 6:1, 4:0 bin ich etwas nachlässig geworden. Insgesamt bin ich mit meinem Spiel aber sehr zufrieden."
Nadal lässt Kraft und Beweglichkeit vermissen
Der 14-malige French-Open-Sieger besaß nach seinen vielen langwierigen Verletzungen trotz einer zeitweise spektakulären Aufholjagd im zweiten Satz nicht mehr die Kraft und Beweglichkeit, um in seinem früheren Hoheitsgebiet dem wild entschlossenen Serben gefährlich zu werden.
Er schickte noch einmal Küsschen auf die Tribüne und schlich dann aus "seiner" Arena.
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Der beste Ballwechsel gegen Djokovic: Nadal bringt Publikum zum Toben
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In der Mittagshitze von Paris machte der Favorit von Beginn an Ernst. Djokovic dominierte mit enormer Intensität, der Nadal kaum etwas entgegenzusetzen hatte. Der Mallorquiner hatte vor dem Turnierbeginn bis zum letzten Moment offengelassen, ob er auch im Einzel an den Start geht.
Dann löste er seine Erstrundenaufgabe gegen Marton Fucsovics mit einiger Mühe. Mit sichtbar eingeschränkter Mobilität brauchte er nun gegen Djokovic rund eine halbe Stunde bis zum ersten Spielgewinn.
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Matchball Djokovic: Das Ass, die Faust, die Geige
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Auch im zweiten Satz änderte sich der Eindruck trotz aller "Rafa, Rafa"-Anfeuerungen lange nicht.
Doch dann erweckte Nadal noch einmal für einige Momente den Sandplatz-Champion in sich, holte einen 0:4-Rückstand auf und ließ seine vielen Fans hoffen. Aber es reichte nicht.
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(SID)
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Extraklasse: Djokovic und Nadal bringen Chatrier zum Kochen
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