Nadal war am vergangenen Freitag im Halbfinale der French Open am späteren Turniersieger Novak Djokovic gescheitert. Damit seien für ihn "zwei Monate großer Anstrengungen" zu Ende gegangen, betonte Nadal. Dass wegen der Verschiebung von Roland Garros diesmal nur zwei Wochen Pause bis Wimbledon blieben, habe es seinem Körper "nicht leichter gemacht, sich nach der immer anspruchsvollen Sandplatzsaison zu erholen". Nadal hatte in Wimbledon 2008 und 2010 gewonnen.
Nadal bedauerte vor allem seinen Verzicht auf die Olympischen Spiele. Sie hätten ihm "immer viel bedeutet" und "Priorität" in seinem Sportleben genossen. Er habe dabei immer den "Spirit gefunden, den jeder Sportler auf der Welt leben möchte". Nadal nahm an drei Olympischen Spielen teil, 2008 in Peking gewann er Gold im Einzel, 2016 in Rio de Janeiro trug er bei der Eröffnungsfeier die spanische Fahne, "eine Ehre", wie er schrieb.
An ein Ende seiner Karriere denkt der 35-Jährige allerdings nicht. Seine Entscheidung zum Verzicht auf Wimbledon und Olympia sei "mittel- und langfristig" zu sehen. Es sei vielmehr sein "Ziel, meine Karriere zu verlängern und weiterhin das zu tun, was mich glücklich macht, nämlich auf höchstem Niveau zu konkurrieren und weiterhin auf höchstem Niveau für diese beruflichen und persönlichen Ziele zu kämpfen".
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(SID)

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