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Olympia 2021: Darum wohnt Ashleigh Barty nicht im Olympischen Dorf in Tokio
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Publiziert 22/07/2021 um 19:15 GMT+2 Uhr
Ashleigh Barty strebt nach ihrem Wimbledon-Triumph bei den Olympischen Spielen in Tokio den nächsten Coup an. Doch anders als viele Konkurrentinnen wohnt die Australierin nicht im Olympischen Dorf. Australiens Chef de Mission Ian Chesterman erklärte: "Ash wohnt woanders. Wir haben einige Athleten, die außerhalb des Olympischen Dorfs leben. Wir erlauben das, wenn es für sie die beste Lösung ist."
Ashleigh Barty in Tokio
Fotocredit: Getty Images
"Sie ist aber weiterhin in einem australischen Umfeld, sodass sie auch leicht ins Dorf kommen kann", meinte Chesterman gegenüber Journalisten.
Man wolle im australischen Team "flexible Entscheidungen" treffen, "um noch bessere Leistungen abzurufen", sagte der Chef von Australiens Olympia-Mannschaft. "Für ihre Leistung ist es am besten, wenn sie ihr Umfeld kontrollieren kann. Das respektieren wir", erklärte Chesterman in Bezug auf Barty.
Auch weitere Topsportler ziehen es aktuell vor, in einem der zahlreichen Hotels in der japanischen Hauptstadt unterzukommen, unter anderem die US-Turnstars um Simone Biles. Die Angst vor dem Coronavirus ist oft einer der Gründe.
Barty würde mit einem Triumph in Tokio erst die dritte indigene Frau werden, die für Australien eine Goldmedaille bei Olympischen Spielen gewinnt. Durch ihre Urgroßmutter väterlicherseits gehört die 25-Jährige ethnisch zu den Ngarigo-Aborigines.
Für Barty ist es nicht nur deshalb ein großer Traum, Olympiasiegerin zu werden. "Jedes Kind, das aufwächst, und jeder Athlet, dessen Sportart olympisch ist, träumt davon Gold zu gewinnen. Es ist ein wichtiger Bestandteil davon, ein Sportler zu sein", erklärte die Australierin vor kurzem gegenüber "CNN".
Zum Auftakt bekommt es die Weltranglistenerste mit der Spanierin Sara Sorribes Tormo (WTA-Nr. 48) zu tun. "Tennisnet.com" hatte zunächst davon berichtet.
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Quelle: Eurosport
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