Andy Murray will sich nach US-Open-Sieg von Emma Raducanu nicht ungefragt einmischen

Andy Murray will US-Open-Siegerin Emma Raducanu nicht ungefragt Ratschläge geben. Der "BBC" sagte der dreimalige Grand-Slam-Champion: "Ich mochte es nie, wenn ehemalige britische Tennisspieler nach jedem Sieg oder jeder Niederlage ihre Meinung dazu äußerten, was man machen oder nicht machen soll." Dies habe er immer als "irritierend" empfunden: "Ich möchte nicht eine solche Person sein."

Andy Murray (US Open 2021)

Fotocredit: Getty Images

Sollte die 18-Jährige, die nach ihrem Überraschungscoup in ihrer Heimat Großbritannien als der neue Sport-Superstar gefeiert wird, oder auch ihre Familie jedoch reden wollen, sei er "immer zur Stelle", betonte Murray.
Er wolle einfach "nicht der Typ sein, der sich nach jedem Spiel meldet und seine Meinung dazu abgibt, was sie anders machen sollte. Das hilft nämlich nicht weiter."
Der 34-Jährige selbst erlebte dies häufiger. "Sie geben dann oft Ratschläge, obwohl man gar nicht danach gefragt hat", erklärte Murray.
Für Raducanu gab es von der ehemaligen Nummer eins auch großes Lob: "Was Emma erreicht hat, ist unglaublich. Ich hoffe, sie schafft noch viele tolle Dinge in diesem Sport." Der Teenagerin gelang es als erster Tennisspielerin der Geschichte als Qualifikantin einen Grand-Slam-Titel zu gewinnen.
Zumal die US Open in New York erst ihr zweites Grand-Slam-Turnier überhaupt waren. Durch ihren Sieg ging es für Raducanu auch in der Weltrangliste ein ganzes Stück nach oben - von Position 150 auf 22.

Das Gelbe vom Ball – Der Tennis-Podcast von Eurosport:

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Quelle: Perform

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