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Australian-Open-Champion Rafael Nadal äußert sich zu seinen Ritualen: "Ich hätte sie lieber nicht"
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Publiziert 13/02/2022 um 19:14 GMT+1 Uhr
Grand-Slam-Rekordchampion Rafael Nadal hat sich zu den diversen Ritualen geäußert, die ihn durch seine Karriere bis heute auf dem Tennisplatz begleitet haben. "Ich denke, je weniger seltsame Dinge man macht, um sich zu fokussieren, desto besser", sagte der Spanier im Rahmen einer Konferenz seiner Tennisakademie: "Und das sage ich, der beim Spielen besonders ausgeprägte Rituale hat."
Rafael Nadal
Fotocredit: Getty Images
"Ich würde sie lieber nicht haben", erklärte der Spanier, der sich vor kurzem bei den Australian Open seinen 21. Grand-Slam-Titel sicherte.
Für Nadal ist es nicht mehr möglich, die vielen Rituale aus seinem funktionierenden System zu entfernen. Der Linkshänder betonte, wie unglaublich anspruchsvoll und belastend der Tennissport auf mentaler Eben sein kann.
"Tennis ist ein mental aggressiver Sport, der dir zu jeder Zeit viel abverlangt; der winzigste Fehler schickt dich nach Hause", sagte der 35-Jährige und ergänzte: "Man muss einen Weg finden, zu 100 Prozent konzentriert zu sein, ohne sich von äußeren Dingen ablenken zu lassen.“
Dabei unterscheidet der Mallorquiner zwischen Matches und dem Training. "Grundsätzlich bin ich eine sehr fokussierte Person. Ich weiß nicht, ob es positiv oder negativ ist, aber für mich funktioniert es, Rituale zu haben. Wenn ich trainiere, habe ich keine Rituale, aber im Wettbewerb gibt es mir Sicherheit und Isolation."
Nadal bekannt für seine Rituale
Nadal ist bekannt für seine vielen Angewohnheiten und Rituale auf dem Tennisplatz. Bevor er beim Seitenwechsel die Bank verlässt, achtet er beispielsweise immer darauf, dass seine Getränkeflaschen in der gleichen Position angeordnet sind.
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Rafael Nadal ordnet seine Flasche
Fotocredit: Getty Images
Außerdem betritt der Sandplatzkönig zwischen den Rallyes nicht die Linien. Auch beim Überschreiten der Linien achtet er darauf, dass er das zuerst mit dem rechten Fuß tut. Zudem zupft er sich vor Beginn der Ballwechsel immer in der selben Reihenfolge an seiner Hose, seinem Shirt und im Gesicht.
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Quelle: Eurosport
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