Rafael Nadal spricht über seine Rivalität zu Roger Federer und Novak Djokovic: "War noch etwas außergewöhnlicher"

Roger Federer, Novak Djokovic und Rafael Nadal haben das Herrentennis über fast zwei Dekaden dominiert: Insgesamt 66 Grand-Slam-Titel fuhren die Big Three von 2003 bis 2023 ein. Der immer noch aktive Djokovic hat mit 24 Major-Siegen zwar die beste Bilanz der drei Superstars, Nadal sieht in Federer aber den größten Rivalen seiner Karriere – aus verschiedenen Gründen, wie der Spanier nun erklärte.

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"Schon beide", antwortete Nadal im Gespräch mit der "Sport Bild" auf die Frage, ob Federer oder Djokovic ein größerer Rivale gewesen sei, äußerte dann doch aber eine klare Tendenz.
"Natürlich hatte ich mit Roger eine Verbindung, die noch etwas außergewöhnlicher war, weil er bereits da war, als ich auf die Tour kam", sagte der 14-fache French-Open-Champion.
Auch die Kombination der verschiedenen Spielstile des eleganten Schweizers gegen den kraftvollen Spanier sei "einzigartig" gewesen.
Federer und Nadal trafen von 2004 bis 2019 in 40 Duellen aufeinander, davon 24 (!) Mal in Endspielen. Von den 40 Partien entschied der Mallorquiner 24 für sich, Federer gewann 16 Duelle. Gerade in den letzten Jahre der großen Rivalität arbeitete sich der Schweizer in dieser Statistik noch einmal heran.

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"Die Atmosphäre, die wir bei unseren Duellen auf dem Platz erlebten, war einzigartig", betonte Nadal.
Ob es jetzt, nach dem Karriereende, noch einmal ein Aufeinandertreffen der beiden Giganten geben sollte? "Warum nicht?", fragte Nadal: "Wir bräuchten sicher etwas Vorbereitung, weil wir den Leuten eine gute Show bieten wollen. Aber das würde sicher Spaß machen, und es ergibt auch viel Sinn, das mal zu machen."
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Trotzdem: Auch die Rivalität zu Djokovic zählt zu den größten überhaupt. Ganze 60 Mal traf Nadal auf den Grand-Slam-Rekordsieger. Mit 31:29 zugunsten des Serben ist dieses Duell noch ausgeglichener als das zwischen Federer und Nadal.
"Beide Rivalitäten – zwischen mir und Novak sowie zwischen Roger und mir – als auch zwischen den beiden waren etwas ganz Besonderes", stellte der 39-Jährige klar.
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