French Open: Fonseca zieht auch Ruud den Zahn, Mensik ringt Rublev nieder - Youngster begeistern in Roland-Garros
Bei den French Open 2026 mucken die Youngster auf: Am Sonntagabend erreichten mit João Fonseca und Jakub Mensik ein 19- und ein 20-Jähriger das Viertelfinale in Roland-Garros. Der Brasilianer Fonseca bezwang den früheren Finalisten Casper Ruud (Norwegen) 7:5, 7:6 (10:8), 5:7, 6:2, Mensik zog Andrey Rublev 6:3, 7:6 (8:6), 4:6, 2:6, 6:3 den Zahn. Beide stehen erstmals in einem Major-Viertelfinale.
Achtelfinale: Fonseca weist Ruud in die Schranken - Highlights
Quelle: Eurosport
Die beiden Youngster ermitteln damit am Dienstag den möglichen Halbfinalgegner für Alexander Zverev, der am Sonntag den Lucky Loser Jesper de Jong souverän 7:6 (7:3), 6:4, 6:1 besiegte.
Zverev muss sich aber zunächst noch eines weiteren Teenagers erwehren; er trifft im Viertelfinale auf Shootingstar Rafael Jódar (Fünfsatzsieg gegen Pablo Carreño Busta) aus Spanien.
Fonseca setzte gegen Ruud unter den Augen seines Vorbilds Gustavo Kürten seinen beeindruckenden Höhenflug in Roland-Garros fort.
Der brasilianische Hardhitter hatte in der Runde zuvor überraschend Novak Djokovic (Serbien) in fünf Sätzen geschlagen und bestätigte gegen Ruud, immerhin 2022 und 2023 Finalist in Paris, seine starke Form. "Ich bin überglücklich, aber müde. Ich habe mein Herz gegeben", sagte der 19-Jährige.
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Ruud, die Ballwand! Norweger punktet gleich zweimal spektakulär
Quelle: Eurosport
Fonseca raubt Ruud den Nerv
Fonseca und Ruud lieferten sich auf dem Court Philippe-Chatrier einen intensiven Schlagabtausch, bei dem nur Kleinigkeiten den Unterschied machten. Nachdem sich der Teenager Satz eins gesichert hatte, dauerte der zweite Durchgang 1:24 Stunden - mit dem erneut besseren Ende für Fonseca im Tiebreak.
Auch in Satz drei duellierten sich Fonseca und Ruud auf Augenhöhe, doch nun schlug der Norweger zurück und verkürzte. Doch Fonseca behielt die Nerven und verwandelte nach 3:55 Stunden seinen ersten Matchball.
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Tiebreak-Wahnsinn! Dramatische Ballwechsel zwischen Ruud und Fonseca
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Noch enger ging es in den 3:45 Stunden Spielzeit zwischen Mensik und Rublev zu, ehe der Tscheche seinen größten Karriereerfolg unter Dach und Fach hatte.
Der 20-Jährige war zuvor bei den Australian Open schon bis ins Achtelfinale vorgestoßen, nun ging es schon mindestens eine Runde weiter.
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Achtelfinale: Mensik kämpft Rublev in fünf Sätzen nieder - Highlights
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