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Onkel Toni glaubt an Rückkehr von Rafael Nadal bei Australian Open: "Wird jeden Tag besser"
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Publiziert 03/11/2023 um 12:04 GMT+1 Uhr
Toni Nadal glaubt an eine Rückkehr von seinem Neffen Rafael Nadal auf die Tennis-Tour bei den Australian Open zu Beginn des kommenden Jahres. "Normalerweise müsste sein Zustand gut genug sein, um dort zu spielen", sagte der langjährige Trainer des 37-Jährigen dem spanischen Radiosender "Radioestadio Noche" über ein mögliches Comeback Nadals und fügte hinzu: "Er wird jeden Tag ein bisschen besser."
Toni (l.) und Rafael Nadal
Fotocredit: Getty Images
Dass sich der 22-malige Grand-Slam-Champion die nötige Ruhe und Zeit bei seinem Weg zurück auf die ATP-Tour genommen hat, befürwortet der Erfolgscoach.
"Mein Neffe will vorsichtig sein, und das ist auch richtig so. Es ist wahr, dass die Verletzung schon sehr lange andauert, aber gut, es ist wie es ist", sagte der Übungsleiter, der sich in Nadals Akademie auf Mallorca um die Förderung zahlreicher Talente kümmert.
Letztendlich betreibe sein Neffe Sport auf höchstem Niveau, weshalb es "am Ende leider fast obligatorisch ist, mit Schmerzen zu spielen, weil man den Körper an seine Grenzen bringt, und wenn man ihn an seine Grenzen bringt, bekommt man all diese Probleme".
Sollte es der Linkshänder nach Australien schaffen, spiele die Auslosung eine wichtige Rolle, denn "er wird nicht gesetzt sein und könnte ab der ersten Runde gegen einen Spieler von hohem Niveau spielen".
Toni: "Wenn Nadal anfangs einen günstigen Gegner erwischt, dann.."
Der "Stier von Manacor" ist durch seine lange Absenz vom Spielgeschehen mittlerweile auf die Weltranglistenposition 240 abgerutscht. Abschreiben sollte man ihn aber laut Onkel Toni nicht: "Wenn Rafa bei einem Grand-Slam-Turnier erstmal gegen schwächere Gegner spielt, gewöhnt er sich an das Niveau und ist ab dem Viertelfinale gefährlich."
Craig Tiley, Turnierdirektor der Australian Open, kündigte im Oktober das Comeback des Spaniers beim ersten Major-Event des Kalenderjahres an. Nadal dämpfte die Erwartungen jedoch prompt.
"Im Moment kann ich wirklich nichts bestätigen, was ich nicht weiß", sagte er.
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Quelle: Perform
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