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Roger Federer: Rücktritt wäre 2017 perfekt gewesen
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Publiziert 23/07/2020 um 16:53 GMT+2 Uhr
Roger Federer ist überzeugt, den besten Zeitpunkt für seinen Rücktritt verpasst zu haben. Dieser sei wohl 2017 gewesen, meinte der Schweizer. "Wenn ich mir ein großes Ende gewünscht hätte, wäre ich nach dem Australian-Open-Finale 2017 in den Ruhestand gegangen", erklärte Federer im Podcast "The Business of Fashion". Das Grand-Slam-Turnier gewann der 38-Jährige in fünf Sätzen gegen Rafael Nadal.
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Doch Federer hatte zu diesem Zeitpunkt einfach noch nicht genug - wie auch 2019 noch nicht. "Selbst wenn ich Novak Djokovic letztes Jahr im Wimbledon-Finale besiegt hätte, wäre ich nicht zurückgetreten", stellte Federer weiterhin klar.
2019 gewann Djokovic im längsten Finale, das je in Wimbledon gespielt wurde. Der Weltranglistenerste entschied das Endspiel gegen den Rekord-Grand-Slam-Champion aus der Schweiz mit 7:6 (7:5), 1:6, 7:6 (7:4), 4:6, 13:12 (7:3) für sich.
Roger Federer ist weiter bereit zu leiden
Für Federer ist auch 2020 das Karriereende in weiter Ferne. "Ich glaube, ich habe noch etwas zu erledigen. Ich bin dankbar, dass ich immer noch die Leidenschaft habe, weiter zu spielen." Sein Fitnesstrainer habe ihm vor kurzem ein 20-wöchiges Training zusammengestellt und gefragt, ob er das wirklich tun möchte.
"Ich habe natürlich Ja gesagt", erklärte die aktuelle Nummer vier des ATP-Rankings, die sich zur Zeit von einer Knie-OP erholt. Vor wenigen Tagen verriet Federer zudem, dass er noch ein großes Ziel hat: eine olympische Medaille.
Der Schweizer, der am 8. August 39 Jahre alt wird, sagte gegenüber "SRF": "Wenn eine Medaille nicht das Ziel ist, warum gehst du dann überhaupt an den Start? Klar denke ich, dass etwas möglich ist."
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