Roger Federer ist wegen seiner Knieverletzung noch "etwas ängstlich bei anderen Sportarten"

Gut zwei Monate ist es jetzt her, dass Roger Federer beim Laver Cup seinen Tennisschläger an den Nagel gehängt hat. Seitdem hat der ehemalige Tennis-Star deutlich mehr Raum für andere Dinge als den Sport. Vor allem mit seinen vier Kindern und seiner Frau nutzt der Schweizer die freigewordene Zeit. Doch seine Verletzung macht ihm bei machen Aktivitäten einen Strich durch die Rechnung.

Federer über Stress, Trainerjob und Dopingkontrollen

Quelle: SNTV

"Ich habe immer noch etwas Angst, was andere Sportarten angeht. Meine Knie sind so lala. Da müssen wir noch ein paar Monate warten und sehen, wie es sich entwickelt", sagte Federer im Rahmen eines Sponsoren-Events in Tokio.
Doch der 20-fache Grandslam-Champion weiß seine Zeit auch anders zu nutzen und findet sich in typischen Eltern-Aufgaben wieder. So verbringt der Schweizer seine frei Zeit, damit die Ferien der Familie zu planen.
Und nach dem Karriereende sehen diese Urlaube deutlich anders aus als während der aktiven Zeit. "Früher mussten die Ferien immer entspannend sein, weil mein Tour-Leben so stressig war. Jetzt dürfen die Ferien abenteuerlicher sein", freute er sich auf anstehende Urlaubstage mit der Familie.
Ob ein Trainer-Job eine Möglichkeit in naher Zukunft für ihn sei, verneinte der ehemalige Tennis-Star erst einmal: "Mit meinen vier Kindern, die zur Schule gehen und allem das läuft, sehe ich mich nicht als Coach arbeiten." Doch komplett ausschließen wollte er es dann doch nicht. "Aber wenn ein Schweizer Juniorenspieler oder -spielerin kommt und Unterstützung oder einen Ratschlag braucht, mache ich das gerne", fügte Federer hinzu.

Federer: Karriereende mit großer Erleichterung verbunden

Angesprochen auf Rücktritt aus dem Tennis-Zirkus, spüre Federer vor allem eine Befreiung. "In dem Moment, in dem du aufhörst, wird dir klar, wie viel Stress wegfällt."
Das sei ihm während der Karriere nicht so aufgefallen, doch mit ein bisschen Abstand vom Sport sei ihm bewusst geworden, wie viel Platz diese Gedanken eingenommen haben. "Wenn du Tennisspieler bist, denkst du immer an dein nächstes Training, deine nächste Reise, dein nächstes Spiel. Diese Gedanken sind die ganze Zeit bei dir", sagte der Schweizer.
Besonders präsent sei es bei den ständigen Dopingkontrollen gewesen, bei denen die Sportler täglich eine Stunde zur Verfügung stehen müssen. "Und wenn das alles vorbei ist, fühlst du dich plötzlich viel leichter, als wärst du erleichtert, dass du nach 25 Jahren endlich wieder ein normales Leben führen kannst", resümierte Federer zum Abschluss des Sponsoren-Events.
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Federer blickt aufs "nächste Kapitel" - vorerst kein Trainerjob

Quelle: Eurosport

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