French Open 2021: Sorge um Roland-Garros - muss der Grand Slam erneut verschoben werden?

Die strengen Corona-Maßnahmen in Frankreich könnten den Veranstaltern der French Open einen Strich durch die Rechnung machen. Gilles Moretton, Präsident des französischen Tennisverbandes, hofft zwar weiterhin auf die planmäßige Durchführung, sagte aber: "Wenn es einen allgemeinen zweimonatigen Lockdown gibt, werden wir die notwendigen Maßnahmen ergreifen. Die schlimmste wäre eine direkte Absage."

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Der ehemalige Tennisprofi fügte hinzu: "Ich wage mir das kaum vorzustellen."
Derzeit gehe man aber noch von dem ursprünglichen geplanten Starttermin aus. Das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres soll am 23. Mai beginnen, die Qualifikation am 17. Mai 2021.
Bereits im vergangenen Jahr wurde Roland-Garros aufgrund der Coronavirus-Pandemie verschoben. Der Sandplatzklassiker fand deshalb erst nach den US Open 2020 Anfang September statt. Damals waren bis zu 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauer erlaubt. Ob dies wieder so sein wird, ist aktuell noch unklar.
"Wir prüfen alle Optionen für Roland-Garros 2021", so Moretton und führte aus: "Es gibt die ganze Bandbreite." Aber: "Eine hundertprozentige Auslastung kann ich mir nicht vorstellen.”

Werden die French-Open erneut verschoben?

Am Donnerstag hatte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verkündet, die bereits regional verhängten Lockdown-Maßnahmen für mindestens einen Monat auf das gesamte Land auszuweiten. Andernfalls werde man "die Kontrolle verlieren".
Er sprach von einem "Wettlauf gegen die Zeit". Es dürfte ebenfalls ein Wettlauf gegen die Zeit werden, ob die French Open dieses Jahr wie geplant stattfinden können.
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Quelle: SNTV

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