Tennis-Turnier in Höhr-Grenzhausen: Dustin Brown mit Auftaktsieg

Es ist zwar nicht gerade Wimbledon - aber es wird wieder Tennis gespielt. Auf einem Ascheplatz in Höhr-Grenzhausen im Westerwald hat die "Tennis Exhibition" begonnen. Es ist das erste Turnier seit der Aussetzung des kompletten Spielbetriebs Anfang März und eines der ersten nicht-virtuellen Sportereignisse in der Coronakrise. Dustin Brown konnte seine Auftakthürde direkt meistern.

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Gegen Constantin Schmitz, Nummer 584 der Weltrangliste, konnte sich der 36-Jährige souverän mit 4:2, 4:2 durchsetzen.
Gespielt wird im Gruppenformat auf zwei Gewinnsätze und vier Spiele pro Satz, bei 3:3 geht es in den Tie-Break. Ausschließlich deutsche Spieler sind am Start.
Benjamin Hassan hieß der erste Sieger des Wettbewerbs. Die Nummer 354 der Weltrangliste bezwang seinen Rivalen Jean-Marc Werner in zwei verkürzten Sätzen ebenfalls mit 4:2, 4:2.
Das Turnier ist eher ein Turnierchen, bei dem es um ein paar Hundert Euro geht. Es erregt jedoch viel Aufmerksamkeit. Der "Tennis Channel", alleine in den USA in mehr als 62 Millionen Haushalten zu empfangen, überträgt live.

Große Aufmerksamkeit für kleines Turnier

Die Plätze der Tennis-Akademie sind ohnehin mit Kameras ausgestattet, deren Bilder werden gestreamt. "CNN", die "New York Times" oder "ESPN" berichteten vorab.
Die Vorsichtsmaßnahmen sind streng. Florian Broska und Jan Choinski beispielsweise kamen zu ihrem Match am Vormittag mit Mund- und Nasenschutz auf den Platz. Neben den beiden Spielern darf nur der Schiedsrichter in seinem Hochstuhl anwesend sein, es gibt weder Publikum noch Ballkinder.
(mit SID)
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