Traumpaar für Rio 2016: Martina Hingis will Roger Federer überzeugen

Mal angenommen, Martina Hingis fragte in eine Runde ausgewählter ATP-Profis, wer mit ihr denn bei einem Grand-Slam-Turnier das gemischte Doppel angehen wollte - es wäre von tumultartigen Szenen auszugehen. Schließlich bringt die ehemalige Weltranglisten-Erste im Einzel die Empfehlung einer nunmehr 40 Spiele andauernden Siegesserie im Doppel auf der WTA-Tour mit in die Verlosung.

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Hinzu kommt ihre ohnehin schon gewinnende Persönlichkeit. Reduziert man indes das verfügbare Männer-Tableau auf die eidgenössische Phalanx, stünden lediglich Stan Wawrinka und Roger Federer als aussichtsreiche Kandidaten zur Auswahl.
Genau so sieht es aber die olympische Spielordnung vor, transnationale Teams sind im Sommer 2016 in Rio de Janeiro selbstredend nicht zugelassen. Und also hat sich Martina Hingis dem "Maestro" höchstselbst versprochen, oder umgekehrt, je nach Sichtweise. "Ich habe zehn Monate gewartet", wird Hingis auf der Homepage der WTA zitiert.

Drei Einsätze für "King Roger"?

Gleichzeitig könnte die Schweiz um einen Medaillen-Kandidaten umfallen: Nicht ausgeschlossen nämlich, dass das olympische Sieger-Gespann von Peking 2008, Wawrinka und Federer, auf einen Start in der Doppelkonkurrenz verzichtet.
Beide Spieler können sich im Einzelwettbewerb gute Chancen auf Edelmetall ausrechnen, ob sich Federer zu einem Dreifach-Start durchringen kann, wird sicherlich auch mit dem Verlauf seines Comebacks nach der Knieoperation nach den Australian Open zusammenhängen.
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