Andy Murray über Zusammenarbeit mit Novak Djokovic: "Ich bin mir nicht sicher, ob es mir gefallen hat"
VonNiklas Bien
Update 20/06/2025 um 12:55 GMT+2 Uhr
Es war eine kurze Zusammenarbeit zwischen zwei der größten Tennisspieler der vergangenen 20 Jahre: Wenige Monate nach seinem Rücktritt als aktiver Profi übernahm Andy Murray das Traineramt bei Novak Djokovic - wiederum wenige Monate später war das Kapitel schon wieder beendet. In Glasgow erklärte Murray jetzt, dass er sich "nicht sicher" sei, wie sehr ihm das Traineramt beim Serben gefallen hat.
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Quelle: Perform
Insgesamt 36 Mal trafen Djokovic und Murray im Laufe ihrer Karrieren auf dem Platz aufeinander, darunter unzählige Finals - unter anderem jene von Roland-Garros 2016, den Australian Open 2011, 2013, 2015 und 2016, den US Open 2012 und Wimbledon 2013.
Diese Liste reicht aus, um zu zeigen, auf welchem Niveau sich der Brite und der Serbe während ihrer Laufbahnen bewegten. Entsprechend groß war im vergangenen November die Begeisterung, als Murray nur wenige Monate nach seinem letzten Olympia-Auftritt den Trainerposten beim langjährigen Konkurrenten übernahm.
Rückblickend war die Zusammenarbeit allerdings keine besonders glückliche: Nach nur sechs Monaten und ohne nennenswerte Erfolge war das Experiment wieder beendet.
"Wir haben uns am Telefon unterhalten und er hat mich gefragt, ob ich ihn trainieren würde, was ich nicht erwartet hatte. Ich denke, das war eine ziemlich einmalige Gelegenheit", sagte Murray laut "The Times" auf einem Event im "SEC Armadillo" in Glasgow über die Anfänge der Partnerschaft.
Gehört Murray zu den ganz Großen?
Mit der Anfrage des 24-maligen Grand-Slam-Champion hatte Murray eine Entscheidung zu treffen.
"Ich habe es wirklich genossen, zu Hause zu sein, aber ich dachte, ich sollte es ausprobieren und sehen, ob es mir gefällt", sagte der 38-Jährige und schob das Urteil gleich hinterher: "Ich bin mir nicht sicher, ob es das getan hat."
Neben der Thematik um seine kurze Trainertätigkeit kam in Glasgow auch das Thema der "Big Three" aus Rafael Nadal, Roger Federer und Djokovic aus, die je nach Definition mit Murray zur "Big Four" ergänzt wird.
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Quelle: Eurosport
Ob es ihn kränke, wenn er aus diesem elitären Kreis gestrichen werde? "Das ist nichts, weswegen ich nachts nicht schlafen kann. Ich bin mir völlig bewusst, dass das, was diese Jungs erreicht haben, alles übertrifft, was ich erreicht habe. Ich würde nie behaupten, dass ich auf demselben Niveau wie sie war", betonte der dreifache Grand-Slam-Champion.
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