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United Cup: Alexander Zverev gibt "Pflichtspiel"-Comeback in neu geschaffenem Wettewerb
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Publiziert 27/12/2022 um 16:27 GMT+1 Uhr
Alexander Zverev gibt am Donnerstag mit der deutschen Mannschaft im neu geschaffenen United Cup in Australien sein "Pflichtspiel"-Comeback nach Verletzungspause. Zuvor schlug Zverev bereits bei Show-Events auf, wo er zwar keine Weltranglistenpunkte einfuhr, dafür aber unter anderem Novak Djokovic besiegte. Der United Cup ist der indirekte Nachfolger der Hopman-Cups.
Alexander Zverev
Fotocredit: Getty Images
Neuer Anlauf in neuem Wettbewerb: Für Alexander Zverev hat der Start bei der Premiere des United Cup ab Donnerstag in Australien durchaus Symbolcharakter. Das "Pflichtspiel"-Comeback kurz vor den Australian Open soll für den 25-Jährigen zum Startschuss für einen neuen Anlauf auf den ersehnten Grand-Slam-Titel werden.
Dabei scheint die Form nach der monatelangen Verletzungspause zu passen. Bei den ersten Auftritten bei Show-Events gelang unter anderem ein glatter Zweisatz-Sieg gegen den 21-fachen Grand-Slam-Sieger Novak Djokovic, der sich erst im November zum sechsten Mal zum inoffiziellen Weltmeister gekrönt hatte.
Sein Fuß sei "gesund genug", um wieder auf hohem Level um Siege zu kämpfen, sagte Zverev im Anschluss. Nichts mehr zu sehen also von der schweren Sprunggelenkverletzung, die den jüngsten Versuch auf den Gewinn eines Major-Titels jäh beendet hatte. Der ehemalige Weltranglistenzweite war im Halbfinale der French Open gegen Rafael Nadal umgeknickt.
Zu einem Wiedersehen mit Grand-Slam-Rekordchampion Nadal (22 Titel) könnte es nun auch bei der ersten Auflage des United Cup (29. Dezember bis 8. Januar) kommen, allerdings frühestens nach überstandener Gruppenphase. In die geht Deutschland neben Zverev und Wimbledon-Viertelfinalistin Jule Niemeier (Dortmund) mit Oscar Otte (Köln), Daniel Altmaier (Kempen), Laura Siegemund (Metzingen) und Anna-Lena Friedsam (Neuwied). Zudem sind die Doppelspezialisten Fabian Fallert (Bad Urach) und Julia Lohoff (Bielefeld) dabei.
Veranstalter schütten Preisgeld von 15 Millionen Euro aus
Beim indirekten Nachfolger des Hopman-Cups, bei dessen letzten beiden Austragungen in den Jahren 2018 und 2019 Deutschland jeweils im Finale an Roger Federers Schweizern gescheitert war, gibt es zunächst an drei Spielorten jeweils zwei Gruppen mit drei Mannschaften. Gespielt werden in den Vorrunden-Duellen jeweils zwei Damen- und Herren-Einzel sowie ein Mixed.
Die beiden Gruppensieger der Austragungsorte spielen anschließend gegeneinander. Die Sieger sowie der bestplatzierte der Verlierer rücken in die Finalrunde in Sydney vor. Insgesamt kämpfen bei dem Hartplatz-Turnier in Brisbane, Perth und Sydney 18 National-Teams um das Preisgeld von 15 Millionen Dollar sowie je 500 Punkte für die ATP- und WTA-Ranglisten.
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Quelle: Eurosport
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