US-Open-Roundup 10. Tag: Gänsehaut-Atmosphäre auf dem Center Court
Das Viertelfinale zwischen Juan Martín del Potro und Stan Wawrinka bescherte den US Open einen bewegenden Moment. Derweil bereitet sich Angelique Kerber auf das Duell gegen ihre Freundin Caroline Wozniacki vor. Andy Murray hadert mit seiner Leistung gegen Kei Nishikori. Was war, was wird, was zählt: Unser US-Open-Roundup.
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Der Punkt des Tages:
Topfavoritin Serena Williams marschiert ungefährdet und souverän durchs Turnier - bis es zum Viertelfinale gegen Simona Halep kam. Die Rumänin musste sich am Ende zwar geschlagen geben, doch immerhin knöpfte sie der Nummer eins einen Satz ab und entschied spektakuläre Punkte wie diesen für sich:
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08/01/2026 um 17:43 Uhr
Die Gewinnerin des Tages:
Karolina Pliskova hat es geschafft: Die 24-Jährige zum ersten Mal in ihrer Karriere in ein Grand-Slam-Halbfinale eingezogen. Pliskova setzte sich gegen die 18 Jahre alte Kroatin Ana Konjuh 6:2, 6:2 durch.
Am Donnerstag spielt Pliskova gegen die sechsmalige Titelträgerin Serena Williams (USA/Nr. 1) um den Einzug ins Endspiel. "Vielleicht denke ich nach dem Turnie über all' das nach, was ich in den letzten Wochen gespielt habe, aber im Moment möchte ich das gar nicht", so die Tschechin.
Der schönste Moment:
Der Viertelfinal-Schlager zwischen Juan Martín del Potro und Stan Wawrinka bescherte den US Open 2016 einen der bewegendsten Momente. Nach einem aufopferungsvollen Kampf lag del Potro im vierten Satz mit 2:5 im Rückstand. Das Match war verloren, das war dem US-Open-Sieger von 2009 ebenso klar wie seinen Anhängern auf der Tribüne des Arthur Ashe Stadiums.
Doch die argentinischen Fans, viele mit dem Trikot der Fußball-Nationalmannschaft bekleidet, reagierten großartig und feierten ihren Delpo” mit Standing Ovations. Der 27-Jährige war sichtlich gerührt und den Tränen nahe.
Das Star-Interview:
Wer Olympiasieger Andy Murray im Viertelfinale der US Open in fünf Sätzen und nach knapp vier Stunden mit 1:6, 6:4, 4:6, 6:1, 7:5 aus dem Wettbewerb wirft, hat was zu erzählen. So wie Kei Nsihikori:
Die deutsche Hoffnung:
Angelique Kerber spielt um den Einzug in ihr drittes Grand-Slam-Endspiel der Saison. Im Halbfinale trifft sie auf die Dänin Caroline Wozniacki, die nirgendwo sonst so auftrumpft wie in New York. Im direkten Vergleich der beiden Profis steht es 7:5 für Kerber, das bis dato letzte Match gewann die Kielerin 2015 in Peking (6:2, 6:3) ebenfalls.
Während Kerber in dieser Saison kaum aufzuhalten ist, in Melbourne ihr erstes Grand-Slam-Turnier gewann, in Wimbledon das Finale erreichte und aus Rio de Janeiro olympisches Silber mit nach Hause nahm, hat die frühere Branchenführerin Wozniacki einen beispiellosen Absturz hinter sich.
Im vergangenen Jahr war sie bei den US Open noch an Position vier gesetzt, nach einigen Verletzungen ist sie heute die Nummer 74 der Welt. Dennoch erwartet Kerber einen schweren Gang: "Ich weiß, dass sie immer eine harte Gegnerin ist. Ich erinnere mich an lange Matches, lange Ballwechsel."
Das Pflicht-Video:
Kei Nsihikori zeigte im Viertelfinale gegen Andy Murray eine unglaubliche Reaktion, die zum Punktgewinn führte. Der Schotte ließ seinen Frust daraufhin am Netz aus.
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