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Monaco statt New York: Mischa Zverev braucht nach Lehrstunde erstmal Erholung
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Publiziert 04/09/2017 um 12:15 GMT+2 Uhr
Mischa Zverev fühlte sich bei seiner Achtelfinal-Niederlage in New York wie im falschen Film. Doch der Routinier will nicht lange hadern. Nach der bitteren Lehrstunde freut er sich vor allen Dingen auf eines: Entspannte Tage im überschaubaren Monaco. "Dort werde ich nach ein paar Tagen Erholung auf Sand trainieren", kündigte der 30-Jährige nach seinem Ausscheiden bei den US Open an.
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Nächstes Ziel ist dann wohl Lissabon, wo das Davis-Cup-Team vom 15. bis 17. September gegen Portugal um den Klassenerhalt in der Weltgruppe spielt.
Mit Mischa Zverev?
"So sieht es derzeit aus", bestätigte er. Am Dienstag gibt Teamchef Michael Kohlmann sein Aufgebot bekannt, zu dem wohl auch Zverevs jüngerer Bruder Alexander zählen wird.
Bittere Niederlage für Zverev
Zuvor muss Mischa Zverev allerdings sein schnelles Ausscheiden im Viertelfinale von New York verdauen. Bei der 2:6, 2:6, 1:6-Abreibung gegen den wie entfesselt aufspielenden Amerikaner Sam Querrey (Nr. 17) war der Deutsche nur Statist. Nach 77 Minuten ging Querrey bereits als Sieger vom Platz.
Der Traum vom zweiten Grand-Slam-Viertelfinale nach Melbourne platzte für Zverev vor 23.771 Zuschauern im Arthur-Ashe-Stadium wie eine Seifenblase. "Trotzdem war es ein schönes Turnier für mich", betonte der Weltranglisten-27.
Als letzter deutscher Profi konnte Philipp Kohlschreiber (Nr. 32) in die Runde der letzten Acht einziehen. Der Augsburger trifft in der Nacht von Montag auf Dienstag auf Roger Federer (Schweiz/Nr. 3).
Querrey: "Besser kann ich nicht spielen"
Bezeichnend, dass allein der erste Satz von Zverevs Erstrundenpartie gegen Thai-Son Kwiatkowski (USA) fünf Minuten länger gedauert hatte als die gesamte Achtelfinalpartie. Symptomatisch auch, dass der 1,98-m große Querrey den ersten Matchball mit seinem 55. Winner verwandelte.
Nicht nur die 18 Asse schlugen mit Geschwindigkeiten von bis zu 218,87 km/h im Feld des Linkshänders ein. "Besser kann ich nicht spielen", meinte auch der US-Amerikaner.
Sein eigenes Service indes ließ Zverev im Stich. Und daran war auch eine Schulterverletzung schuld. "Das hat mich natürlich behindert, ich hatte keinen Touch beim Aufschlag. Und dann komme ich natürlich in Stresssituationen", sagte der Hobby-Pilot nach der Bruchlandung.
Doppel als zusätzliche Belastung
Dazu kam eine körperliche Müdigkeit, die für Zverev durchaus erklärbar schien. Nach seiner Drittrunden-Gala gegen John Isner (USA/Nr. 10) war er so spät ins Bett gekommen, dass er nur sechs Stunden schlafen konnte, ehe er am nächsten Tag zu seinem Doppelmatch aufbrechen musste.
Mit seinem Fitnesscoach Jaz Green wurde deshalb bereits besprochen, ob Zverev bei Grand Slams weiter Doppel spielen wird. Ausgang offen.
Nicht ganz unzufrieden verließ auch Julia Görges nach ihrem Achtelfinal-Aus gegen die Amerikanerin Sloane Stephens (3:6, 6:3, 1:6) den Big Apple. "Ich werde das Positive der letzten Wochen mitnehmen, es war wieder ein großer Schritt nach vorne", sagte die 28-Jährige, die wieder in die Top 30 zurückkehren wird.
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