Serena Williams: Im Streit um umstrittene Karikatur legt Zeitung nach

Der Aufschrei über eine Karikatur von Serena Williams und ihren Wutausbruch im Finale der US Open hat zu einer unerwarteten Reaktion geführt. Die australische Zeitung "Herald Sun", welche die umstrittenen Karikatur veröffentlich hatte, knickte vor der Kritik nicht ein - im Gegenteil. Das Blatt füllte seine ganze Titelseite mit Ausschnitten aus Karikaturen, darunter auch jene von Serena Williams.

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Das Blatt aus Melbourne verteidigte sich gegen die Empörung und wandte sich nun gegen eine aus seiner Sicht übertriebene "political correctness".
Australiens auflagenstärkste Tageszeitung warnte auf ihrer Titelseite davor, wie "langweilig" das Leben wäre, wenn die Kritiker ihres Karikaturisten Mark Knight ihren Willen bekämen. Illustriert wurde dies nicht nur mit der Zeichnung von Serena Williams, sondern auch mit Bildern von US-Präsident Donald Trump, Nordkoreas Diktator Kim Jong-un oder Australiens neuem Premierminister Scott Morrison.
Die im Wortsinn überzeichnete Darstellung des Wutausbruchs von Tennis-Superstar Williams im zweiten Satz des Endspiels gegen Naomi Osaka verteidigte Herald-Sun-Journalist Damon Johnston: Die Karikatur mache sich "mit Recht über das schlechte Verhalten einer Tennis-Legende lustig".
Die Zeitung unterstrich, dass der Cartoon "nichts mit Geschlecht oder Rasse zu tun" gehabt habe.

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