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US-Open 2018 | Julia Görges nach US-Open-Aus gefasst: "Werde wahrscheinlich mehr lernen"
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Publiziert 30/08/2018 um 09:55 GMT+2 Uhr
Nach dem Halbfinale von Wimbledon ist Julia Görges bei den US Open bereits in der zweiten Runde ausgeschieden. Sie konnte trotz der guten Platzierung in der Weltrangliste die hohen Erwartungen nicht erfüllen. Carina Witthöft und Tatjana Maria schieden ebenfalls aus. Somit ist Wimbledonsiegerin Angelique Kerber bereits am vierten Turniertag die letzte deutsche Hoffnung bei den Frauen.
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Trotz der unangenehmen Landung auf dem harten Boden ihrer langjährigen Grand-Slam-Realität hatte Julia Görges ihr Lächeln nicht verloren. Warum auch? Nach dem 6:7 (10:12), 3:6 gegen die Russin Jekaterina Makarowa in New York sagte sie:
Natürlich sei sie enttäuscht von ihrer Leistung, "aber davon", sagte Görges, "lasse ich mich nicht unterkriegen". Die 29-Jährige, das ist leicht zu erkennen, hat ihren eigenen, gesunden Weg gefunden, mit Rückschlägen umzugehen. Das Aus in der zweiten Runde der US Open, so bitter es angesichts der vergebenen Chancen im ersten Satz war, wirft Görges nicht um. Ebenso wenig hatte sie das Halbfinale in Wimbledon, ihr mit Abstand größter Grand-Slam-Erfolg, sie abheben lassen. Görges sagte:
Das Spiel gegen Makarowa
Gegen Makarowa, die sie in der vergangenen Woche in New Haven deutlich geschlagen hatte, lief im ersten Durchgang noch vieles nach Plan. Drei Satzbälle hatte Görges, bei einem fehlten nur Millimeter. "Der erste Satz war spielentscheidend", sagte sie. Tapfer stemmte sich Görges im Tiebreak gegen die Trendwende, wehrte sogar acht Satzbälle ab, doch diesmal war Makarowa stärker.
Kein Drama, wie Görges versicherte. "Sie war einmal die Nummer acht der Welt und stand hier im Halbfinale. Dass das Mädel spielen kann, ist keine Überraschung", sagte Görges. Schon vor dem Match hatte sie die These aufgestellt, dass im Frauentennis derzeit alles möglich ist:
Was allerdings auch bedeutet: Jede kann gegen jede verlieren, und diesmal traf es die - zumindest auf dem Papier - favorisierte Görges. Ihre Chancen auf die Teilnahme am WTA-Saisonfinale in Singapur sind durch die Niederlage rapide gesunken, auch muss sie wahrscheinlich den elitären Kreis der Top 10 wieder verlassen. Ihr Höhenflug ist gestoppt, und dennoch dreht sich Görges' Welt weiter. "Es geht darum dieses Leben zu genießen, denn es gibt nur das eine", sagte sie und lächelte.
Carina Witthöft und Tatjana Maria bekamen Lehrstunden erteilt
Carina Witthöft, deren Karriere ins Stocken geraten ist, erlebte einen unvergesslichen Abend im gigantischen Arthur-Ashe-Stadium. Beim 2:6, 2:6 gegen die große Serena Williams war Witthöft zwar chancenlos, die "Mega-Erfahrung" kann ihr aber keiner mehr nehmen. Witthöft, die schwer beeindruckt war von ihrer Gegnerin, sagte:
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