US Open 2019 | Alexander Zverev erstmals im Achtelfinale

Alexander Zverev (Nr. 6) ist zum ersten Mal in seiner Karriere ins Achtelfinale der US Open eingezogen. Der 22 Jahre alte Hamburger schlug in der 3. Runde den Slowenen Aljaž Bedene nach erneut hartem Kampf in 3:36 Stunden mit 6:7 (4:7), 7:6 (7:4), 6:3, 7:6 (7:3) und ist damit nur noch einen Sieg von einem möglichen Viertelfinal-Duell mit Rafael Nadal (Nr. 2/Spanien) entfernt.

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Alexander Zverev ist erstmals in seiner Tenniskarriere ins Achtelfinale der US Open eingezogen. Nach seinen beiden Fünfsatz-Krimis zum Auftakt besiegte der 22-Jährige am Samstag Aljaz Bedene mit 6:7 (4:7), 7:6 (7:4), 6:3, 7:6 (7:3) und blieb im vierten Duell mit dem Slowenen ungeschlagen.
Schon für seine ersten beiden Siege hatte er jeweils knapp über drei Stunden benötigt. "Das war wieder eine Achterbahnfahrt der Gefühle", sagte Tennis-Ikone Boris Becker bei Eurosport.
Im Achtelfinale spielt Zverev gegen den Argentinier Diego Schwartzman, der in der Nacht Tennys Sandgren ausgeschaltet hatte (6:4, 6:1, 6:3).

Zverev: Immer wieder Auf und Abs

"Es war ein großer Kampf. es hätte auch anders laufen können, er hätte das auch in drei Sätzen gewinnen können. Ich bin froh, dass ich durch bin und die zweite Woche erreicht habe", sagte Zverev, der nach 3:36 Stunden seinen zweiten Matchball verwandelte. Länger hatte er im Turnier noch nicht auf dem Platz gestanden.
Der erste Satz war ein Spiegelbild seiner Aufs und Abs in diesem Turnier: Nach einem frühen Break führte er schnell 4:1, vergab beim Stand von 5:3 einen Satzball und verlor im Tiebreak.
Die Unzufriedenheit war Zverev deutlich anzusehen: Wieder einmal flog sein Schläger aus Frust durch die Gegend, der Hamburger motzte immer wieder schulterzuckend und hadernd in Richtung seiner Box.

Becker lobt Zverevs Aufschlag

Nachdem beide Spieler ihre Aufschlagspiele souverän hielten, hatte Zverev diesmal im Tiebreak das bessere Ende für sich. Mit einem lauten Schrei quittierte die deutsche Nummer eins den Satzgewinn.
Im Gegensatz zu vielen enttäuschend verlaufenen Spielen im Vorfeld des Turniers in New York konnte sich der 22-Jährige diesmal vor allem auf seinen Service verlassen, auch Becker lobte:
Dazu kam eine gute Portion Nervenstärke, wie er auch im Tiebreak des vierten Satzes bewies.

Drei Deutsche im Achtelfinale der US Open

Neben dem Weltranglisten-Sechsten aus Hamburg stehen in den Einzelkonkurrenzen aus deutscher Sicht auch Dominik Köpfer (Furtwangen) und Julia Görges (Bad Oldesloe) in der Runde der besten 16.
Im Vorjahr war Zverev in der dritten Runde an Philipp Kohlschreiber (Augsburg) gescheitert, auch gegen Bedene erwischte er einen mühsamen Start. Im Gegensatz zu vielen enttäuschend verlaufenen Spielen im Vorfeld des Turniers in New York konnte sich Zverev diesmal vor allem auf seinen Aufschlag verlassen, nach 3:36 Stunden nutzte er seinen zweiten Matchball.
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