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Charterflüge für Profis, kein Zutritt für Fans: So könnten die US Open 2020 ablaufen

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Rafael Nadal of Spain holds the trohpy after his win over Daniil Medvedev of Russia during the men's Singles Finals match at the 2019 US Open at the USTA Billie Jean King National Tennis Center in New York

Fotocredit: Getty Images

VonSebastian Würz
31/05/2020 Am 14:32 | Update 31/05/2020 Am 14:33

Die Verantwortlichen der US Open arbeiten intensiv an einer Möglichkeit, das Grand-Slam-Turnier trotz der aktuellen Corona-Pandemie austragen zu können. Das bestätigte Stacey Allaster, Verantwortliche für das Profitennis im US-Tennisverband, gegenüber der "Associated Press". Eine Terminverschiebung oder die Verlegung an einen anderen Austragungsort sei dabei eher unwahrscheinlich.

"Wir sind weiterhin zu 150 Prozent darauf fokussiert, zum geplanten Datum sichere US Open im Billie Jean King Center in New York auszutragen", sagte Allaster. "Wir beschäftigen uns auch mit einem anderen Wettkampfort oder einem anderen Datum, aber das hat keine große Durchschlagskraft."

Angedacht sei, dass die Spieler mit eigens dafür eingesetzten Chartermaschinen von mehreren Flughäfen weltweit nach New York gebracht werden. Infrage kämen dafür unter anderem die Flughäfen in Frankfurt und Wien.

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Weniger Linienrichter im Einsatz?

Vor dem Abflug nach New York müssten alle Teilnehmer zudem einen negativen Test auf das Virus vorlegen. Auf einen Großteil der Betreuer müssten die Spieler verzichten. Zudem dürfe man die Umkleidekabinen nur unmittelbar vor und nach dem Match benutzen, nicht während möglicher Trainingseinheiten.

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Geplant sei auch, weniger Linienrichter einzusetzen und dafür vermehrt auf die Technik zu bauen. "Aber natürlich wollen wir für größtmögliche Fairness sorgen", so Allaster. Anstatt Ballkinder sollen zudem ausschließlich Erwachsene im Einsatz sein. Zuschauer dürften so gut wie sicher nicht zugelassen werden.

Entscheidung im Juni

Die Herrenmatches lediglich über zwei Gewinnsätze auszutragen, sei dagegen kaum diskutiert worden. "Wenn die Spieler zu uns kommen und sagen, dass sie das wollen, würden wir es in Betracht ziehen", sagte Allaster. "Aber wir werden darüber nicht entscheiden, ohne die Meinung der Spieler einzuholen."

Die 56-Jährige betonte, dass das alles lediglich Möglichkeiten seien. Endgültige Entscheidungen habe man noch nicht getroffen. Eine offizielle Bekanntgabe auch darüber, ob das Turnier wie geplant stattfinden kann, dürfte "Mitte bis Ende Juni" folgen, so Allaster.

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