Eurosport
Novak Djokovic deutet Verzicht auf US Open in New York an
Von
Publiziert 10/06/2020 um 13:21 GMT+2 Uhr
Der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic denkt ernsthaft über einen Verzicht auf die US Open in New York nach, sofern diese trotz der Corona-Pandemie wie geplant stattfinden können. Das sagte der Serbe gegenüber dem Fernsehsender "RTS". "Wie es im Moment aussieht, wird die Saison für mich Anfang September auf Sand weitergehen", machte Djokovic deutlich.
Eurosport
Fotocredit: Eurosport
Grund sei die nach wie vor kritische Situation in New York in Verbindung mit den geplanten Hygienemaßnahmen vor Ort. Der Australian-Open-Sieger hatte sich bereits zuvor über die seiner Meinung nach "extremen" Maßnahmen beschwert.
Der Superstar erneuerte die Kritik noch einmal. 14 Tage Quarantäne vor Turnierbeginn würde bedeuten, dass die Spieler in dieser Zeit nicht trainieren könnten. In New York selbst dürften sich die Spieler nicht frei bewegen. "Ich glaube nicht, dass das aufrechtzuerhalten ist", so der 33-Jährige.
Aktuell ist der Start der US Open für den 31. August anvisiert (Quali startet eine Woche vorher). Die French Open sollen ab dem 20. September stattfinden. Zwischen beiden Grand Slams wäre aktuell nur eine Woche Pause angesetzt. Die Terminierung ist aber noch nicht final.
Djokovic überzeugt: Einige werden verzichten
Davon unabhängig geht Djokovic davon aus, dass Stand jetzt weitere Spieler auf die Reise in die USA verzichten würden. "Die meisten Spieler, mit denen ich gesprochen habe, haben sich zu dem Thema negativ geäußert", sagte er.
New York war einer der größten Corona-Hotspots in den vergangenen Wochen. Auf dem Gelände in Flushing Meadows wurde ein Corona-Krankenhaus eingerichtet. Inzwischen hat sich die Lage in der Metropole zwar etwas beruhigt, ist aber immer noch kritisch.
Während es Ende April noch teilweise über 10.000 Corona-Fälle pro Tag gab, ist die Zahl inzwischen auf unter 1000 gesunken.
Werbung
Werbung