US Open: Alexander Zverev staunt über neuen Status: "Bekommt man sonst nur bei Federer, Nadal oder Djokovic mit"

Alexander Zverev hat in der 1. Runde der US Open seinen Status als Mann der Stunde im Tennis-Zirkus bestätigt. Das veränderte Verhalten einiger Kollegen ihm gegenüber sei "lustig zu sehen", sagt Zverev im Eurosport-Interview. "Man bekommt das sonst nur bei den anderen Topjungs mit - bei Federer, Nadal oder Djokovic." Der 24-Jährige ist spätestens jetzt eines der Schwergewichte der Szene.

Alexander Zverev in New York bei den US Open 2021

Fotocredit: Getty Images

"Ich kann jetzt mit Tennis aufhören und werde immer Olympiasieger sein", scherzte Alexander Zverev im Gespräch mit Eurosport-Experte Boris Becker und Moderator Matthias Stach.
War natürlich nur ein Scherz, denn der Hamburger hat auch in New York Großes vor - und fühlt sich bereit dafür.
"Ich habe zwei Turniere gewonnen, ich habe eine Siegesserie von zwölf Matches", erinnerte Zverev an den unglaublichen Lauf der vergangenen Wochen.
Die Veränderungen durch den Gold-Coup in Tokio sind nicht zu übersehen. Zverev wirkt entspannt und dabei fokussiert. Er will aufsteigen in die Riege der Federers, Nadal, Djokovics oder Murrays - er will zu den Champions gehören, die besondere Aufmerksamkeit bekommen, auf der Tour herausstechen.
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Quelle: Eurosport

Schon bei den US Open hofft er auf den ganz großen Knall - auf seinen ersten Grand-Slam-Titel, dem er schon im Vorjahr in der Weltmetropole so nahe war. Damals fehlten ihm im Endspiel gegen Kumpel Dominic Thiem nur zwei Punkte zum ersehnten Major-Titel.

Zverev auch gegen Ramos Viñolas klarer Favorit

Der erste Eindruck bei der diesjährigen Auflage des Klassikers von Flushing Meadows war auf jeden Fall positiv.
Zverev strahlte trotz der zunächst harten Gegenwehr beim 6:4, 7:5, 6:2 gegen Sam Querrey jederzeit aus, dass er das Match gewinnen wird. Auch gegen Albert Ramos Viñolas aus Spanien, die Nummer 48 der Weltrangliste, wird er am Donnerstag (live im TV bei Eurosport 1) klarer Favorit sein.
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Wie in jedem weiteren Match bis zum Halbfinale - wenn es gegen Novak Djokovic gehen könnte. Gegen den Mann, der in New York den Grand Slam vollenden will, den Sieg bei allen vier Majors des Jahres.

Djokovic bleibt für Zverev Topfavorit

Zverev sieht in Djokovic noch immer den Topfavoriten. "Ich hoffe, ich kann mein Niveau halten und vielleicht sogar noch steigern, denn Novak hier zu schlagen, wird eine extrem schwierige Aufgabe sein." Der 18 Jahre alte Däne Holger Rune nahm Djokovic zum Auftakt immerhin schon einen Satz ab, was dem Zverev-Lager natürlich nicht entgangen ist.
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Wenn es dem Weltranglistenvierten gelingt, im weiteren Turnierverlauf lange Matches über vier oder gar fünf Sätze zu verhindern, stehen die Chancen tatsächlich exzellent, dass Zverev den Tennis-Sommer seines Lebens spielt. Und: Der Respekt der Gegner könnte größer nicht sein.

Zverev: "Gibt jetzt Spieler, die etwas ruhiger zu mir sind"

"Es gibt jetzt Spieler, die etwas ruhiger zu mir sind. Die gehen dann schon Mal einen Schritt nach links oder rechts", berichtete Zverev bei Eurosport über das Zusammentreffen mit der Konkurrenz in den Katakomben der Turnieranlage. Das habe er so bislang nur bei Federer, Nadal oder Djokovic gesehen.
Die Vorzeichen verdichten sich langsam aber stetig, dass da ein künftiger Grand-Slam-Champion gesprochen hat ...
(mit SID)
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