US Open: Novak Djokovic antwortet bei Pressekonferenz auf unerwartete Frage

Novak Djokovic ist der Mann der Rekorde, der Zahlen. 20 Grand-Slam-Titel hat er auf dem Konto, 337 Wochen lang stand er bisher auf Platz eins der Weltrangliste, 36 Mal triumphierte der Serbe bei einem Masters. Nach seinem Einzug ins Achtelfinale der US Open bekam Djokovic dazu eine Frage gestellt, mit der er nicht gerechnet hat: "Abgesehen von den Zahlen: Was sollen die Menschen in ihnen sehen?"

Novak Djokovic auf einer Pressekonferenz bei den US Open

Fotocredit: Eurosport

Novak Djokovic atmete erst einmal hörbar durch, sammelte sich - eher er antwortete: "Das ist eine gute Frage, aber ich denke wir haben hier nicht genug Zeit, denn ich gehe auf so etwas gerne philosophisch ein", so der 34-Jährige.
Er würde sich aber wünschen, "dass sowohl die Tennis-Kolleginnen als auch -Kollegen mich als jemanden in Erinnerung haben, der sein Herz auf dem Platz gelassen hat. Als jemanden, der andere inspiriert hat, sich zu verbessern und noch mehr an sich selbst zu glauben."
Darüber hinaus sei es ihm wichtig, dass auch seine Stiftung, die "Novak Djokovic Foundation", stets präsent bleibe, wenn es um ihn und sein Wirken gehe.
"Ich versuche, den echten Werten im Leben zu folgen, respektvoll und dankbar zu sein. Dankbar dafür, dass ich in dem Sport, den ich liebe, erfolgreich bin. Es gibt nicht viele Menschen auf der Welt, die sagen können, dass sie in dem, was sie lieben, der Beste sind."
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Quelle: Eurosport

Generell wolle er in erster Linie als Mensch respektiert werden, als jemand mit einem guten Charakter.
"Erst in zweiter Linie kommt dann meine Rolle als Tennisspieler. Das sind Dinge, die wichtiger sind als Ergebnisse", so Djokovic, der aber auch einschränkte: "Man kann nicht von jedem geliebt werden."

Bricht Djokovic den Bann nach 52 Jahren?

Sportlich gesehen befindet sich Djokovic aktuell auf historischer Mission. Der Superstar peilt bei den US Open seinen insgesamt 21. Grand-Slam-Titel an - was einen Rekord bedeuten würde.
Und wohl noch wichtiger: Er würde damit als erster Spieler seit Rod Laver im Jahr 1969 den Grand Slam, den Gewinn aller vier Major-Wettbewerbe innerhalb eines Jahres, schaffen.
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Quelle: Eurosport

Im Achtelfinale bekommt es Djokovic dabei mit Außenseiter Jenson Brooksby zu tun (Dienstag ab 1:00 Uhr MEZ live im TV bei Eurosport 1). Läuft alles nach Plan, stünde später im Halbfinale möglicherweise ein Duell mit Alexander Zverev auf dem Programm, bevor es im Endspiel um den historischen Coup ginge.
Noch ist das alles Zukunftsmusik, aber fest steht: Djokovic würde natürlich gerne von den Menschen auch als derjenige gesehen werden, der als erster Spieler seit 52 Jahren den Grand Slam geholt hat ...
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