US Open 2022: Iga Swiatek gewinnt US Open im Finale gegen Ons Jabeur und untermauert Status als Weltranglistenerste

Iga Swiatek hat erstmals die US Open gewonnen. Die Polin siegte im Endspiel gegen Ons Jabeur 6:2, 7:6 (7:5) und untermauerte damit ihre unangefochtene Führung in der Weltrangliste. Für die erst 21 Jahre alte Swiatek ist es nach den French Open 2020 und 2022 bereits ihr dritter Grand-Slam-Titel. Wimbledon-Finalistin Jabeur muss weiter auf den ersten Major-Triumph einer Afrikanerin im Einzel warten.

Finale: Swiatek wehrt Jabeur ab und triumphiert - Highlights

Quelle: Eurosport

Iga Swiatek sackte auf den Hartplatz des Arthur-Ashe-Stadiums und verdrückte die eine oder andere Freudenträne: Die Dominatorin der Tennis-Szene hat sich mit einem überlegenen Finalsieg bei den US Open zur dreimaligen Grand-Slam-Siegerin gekrönt und bleibt damit das Maß aller Dinge im Damen-Tennis.
Die 21 Jahre alte Polin gewann in New York in bemerkenswerter Manier und festigte damit ihre beeindruckende Führung in der Weltrangliste: Mit nunmehr 10.365 Punkten hat sie doppelt so viele Zähler wie die neue Weltranglistenzweite Ons Jabeur (5090).
"Das Turnier war sehr herausfordernd. New York ist so laut, so verrückt", sagte Swiatek: "Ich habe nicht so große Erwartungen gehabt und bin so stolz, dass ich es auch mental geschafft habe." Sie ist zudem die erste Frau seit Angelique Kerber 2016, die in einem Jahr zwei Grand-Slam-Turniere gewinnt.
"Das ist jetzt ihr Moment, sie muss das jetzt einfach nur genießen", sagte die Deutsche am Eurosport-Mikrofon über ihre "Nachfolgerin": "Sie war nicht die Favoritin vor dem Turnier, hat sich zu Beginn nicht gut gefühlt und sich dennoch durchgekämpft."
picture

Matchball und Emotionen: Swiatek ist US-Open-Siegerin

Quelle: Eurosport

Kerber: Swiatek spielt "perfektes Tennis"

Swiatek legte in ihrem dritten Grand-Slam-Finale mächtig los, setzte Jabeur mit ihrer Returnstärke unter Druck, fand sofort die richtige Länge in ihren Grundlinienschlägen und stellte schnell bei nur zwei Gegenpunkten auf 3:0.
Der Tunesierin Jabeur, die im Wimbledon-Finale der Kasachin Elena Rybakina unterlegen war, gelang zwar das Rebreak zum 3:1, verlor in der Folge aber erneut ihren Aufschlag und musste nach nur 30 Minuten den ersten Satz verloren geben (2:6).
picture

Jabeur findet kein Mittel - Swiatek gewinnt Satz eins

Quelle: Eurosport

"Sie spielt perfektes Tennis", analysierte die dreimalige Grand-Slam-Siegerin Kerber am Eurosport-Mikrofon die Leistung der Polin: "Sie bewegt sich unglaublich heute - ihre Beinarbeit: Hut ab!"

Swiatek - Jabeur: Zweiter Satz viel ausgeglichener

Jabeur versuchte ihre Taktik umzustellen, kam aber weiter mit der Returnstärke ihrer Gegnerin nur schwer zurecht.
"Sie probiert alles, versucht mutig zu sein, aber Iga hat auf alles eine Antwort. Sie spielt perfektes Tennis", sagte Kerber. Schnell stand es so auch im zweiten Satz 3:0.
picture

Jabeur am Boden! Swiatek spielt Weltklasse-Tennis

Quelle: Eurosport

Analog zu Durchgang eins kam Jabeur erneut auf 2:3 heran. Die Tunesierin gestaltete die Ballwechsel nun offener und kam auch bei Swiateks Aufschlägen mehr und mehr zu freien Punkten.

Swiatek macht im Tiebreak alles klar

Die 28-Jährige versuchte die Ballwechsel abzukürzen und noch mehr Power in ihre Schläge zu legen - ein Risiko, dass sich auszahlte: nach drei Breaks in Serie war Jabeur mit dem Aufschlaggewinn zum 4:4 zurück im Match.
picture

Swiatek irritiert Jabeur am Netz: "Dass sie das machen darf!?"

Quelle: Eurosport

Im folgenden Aufschlagspiel der Polin ging es mehrfach über Einstand, Swiatek wehrte zwei Breakchancen ab. Die Spannung nahm zu.
Bei 5:4 und Aufschlag Jabeur war Swiatek bei 30-30 nur noch zwei Punkte vom Titel entfernt, die Tunesierin bewies jedoch starke Nerven und glich aus (5:5).
picture

Auf Messers Schneide! Jabeur wehrt Matchball von Swiatek ab

Quelle: Eurosport

Bei 6:5 hatte Swiatek ihren ersten Matchball - Jabeur wehrte ab und rettete sich in den Tiebreak. Dort machte Swiatek dann aber nach 1:51 Stunde alles klar. "Hut ab vor ihr, sie hat das wirklich beeindruckend gehandelt", sagte Eurosport-Expertin Barbara Rittner.

Zehnter Turniersieg für Swiatek

Die Weltranglistenerste bestritt ihr zehntes Finale auf der Tour in Serie erfolgreich und ist die erste US-Open-Siegerin ihres Landes seit Einführung des Profitennis 1968. Swiatek streicht ein Preisgeld von 2,6 Millionen US-Dollar ein. Jabeur erhält als Finalistin auch noch 1,3 Mio. US-Dollar.
In direkten Duellen mit Jabeur steht es nun 3:2. "Ich habe es wirklich versucht, aber Iga hat es mir nicht leicht gemacht", sagte die Geschlagene und bedankte sich beim Publikum in New York für die Unterstützung.
picture

Jabeur scherzt nach Niederlage: "Ich mag sie gerade nicht so ..."

Quelle: Eurosport

Am Sonntag (22.00 Uhr live bei Eurosport 1 im Free-TV, im Livestream bei discovery+ und im Liveticker bei Eurosport.de) geht das letzte Major des Jahres dann mit dem mit Spannung erwarteten Finalduell bei den Männern zu Ende.
Das spanische Ausnahmetalent Carlos Alcaraz und der norwegische Aufsteiger Casper Ruud haben beide nicht allein die Chance auf ihren ersten Grand-Slam-Triumph - der Gewinner springt auch an die Spitze der Weltrangliste.
picture

US-Open-Siegerin Swiatek: "Müssen gerade jetzt zusammenstehen"

Quelle: Eurosport

Das könnte Dich ebenfalls interessieren: Kerber exklusiv: "Ich komme auf jeden Fall wieder!"
(mit SID)
picture

Erste Glückwünsche: Swiatek nach US-Open-Sieg am Handy

Quelle: Eurosport

US Open 2022: Tennis-News direkt aufs Handy? Hol Dir die Eurosport-App!

picture

Keinen Moment der US Open verpassen: So funktioniert discovery+

Quelle: Eurosport

Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung