John McEnroe plädiert für Novak Djokovics Teilnahme bei US-Open-Turnier: "Jemand muss einen Weg finden"

Laut dem aktuell geltenden Reglement wird Novak Djokovic nicht beim nächsten Grand-Slam-Turnier in den USA antreten können. Sein Impfstatus verhindert eine Einreise in die Vereinigten Staaten. Tennis-Legende John McEnroe hofft jedoch inständig auf einer Veränderung der Richtlinien. Der 63-Jährige plädiert für eine Teilnahme des Serben bei den US-Open: "Ich hoffe aufrichtig, dass er antreten kann."

Novak Djokovic & John McEnroe

Fotocredit: Getty Images

Die US-Open ohne Novak Djokovic? Für John McEnroe eine Schande. Der drohende Ausschluss ist für den US-Amerikaner ein Eklat: "Djokovic bekommt nicht die ganze Anerkennung, die er verdient, aber es besteht kein Zweifel, dass er einer der Besten aller Zeiten ist", sagte die Tennis-Legende gegenüber "Tennis365".
McEnroe will zwar Djokovics Impfverweigerung nicht gut heißen: "Ich bin mit seiner Entscheidung, sich nicht impfen zu lassen, nicht einverstanden", fügte jedoch hinzu: "Aber ich respektiere ihn."
Dem Serben die Impf-Posse weiterhin vorzuhalten, sei falsch: "Er ist bei bester Gesundheit und prüft sorgfältig jede Substanz, die in seinen Körper gelangt. Es ist wirklich eine Schande, dass er von den Medien in ein schlechtes Licht gerückt wurde."
Beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres müsse Djokovic mit an den Start gehen dürfen: "Ich hoffe aufrichtig, dass er bei den US Open antreten kann. Jemand muss einen Weg finden, ihn reinzubringen, wir brauchen einen Champion wie ihn in Flushing Meadows."

McEnroe: Australien-Drama darf sich nicht wiederholen

Anfang des Jahres war der 35-Jährige in Australien nach einem mehrwöchigen Prozess des Landes verwiesen worden, weil er die Einreisebedingungen nicht erfüllt hatte.
Ein Drama, dass sich nach Meinung von McEnroe nicht wiederholen darf: "Ich hoffe, dass das, was in Australien passiert ist, nie wieder passiert, es war ein Debakel für alle. Die Situation wurde schrecklich gehandhabt, und Nole hat sehr gelitten."
Der TV-Experte zollt dem Weltranglistensiebten seinen Respekt für das starke Comeback in Wimbledon: "Ich bin froh, dass er sich wieder erholt hat und einmal mehr seine unglaubliche mentale Stärke unter Beweis gestellt hat."
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Quelle: Perform

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