US Open: Novak Djokovic erhält serbische Unterstützung - Brief an Präsident Joe Biden soll Teilnahme erwirken

Die Ungewissheit hinsichtlich der Teilnahme von Novak Djokovic an den US Open (29. August bis 11. September live bei Eurosport) sorgt weiterhin für Wirbel um den Tennisstar. Im Zuge der aufflammenden Diskussionen hat US-Präsident Joe Biden jüngst einen Brief von einer Gruppe Serbisch-Amerikanern erhalten. Darin forderten sie die Erlaubnis der Teilnahme ihres Nationalhelden am Major-Turnier.

Novak Djokovic bangt um seine Teilnahme an den US Open

Fotocredit: Getty Images

"Die US Open sind das größte Tennisturnier der Welt und ohne Djokovic wäre es nicht dasselbe", wird Nebosja Jovanovic zitiert, der das Interesse der Gruppe zum Ausdruck bringt.
Da sich Djokovic weigert, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, steht dem Serben in den Vereinigten Staaten ein ähnliches Einreisetheater bevor wie bei den Australien Open zum Jahresbeginn. "Die US Open haben keine Impfpflicht für Spieler, werden aber die Position der US-Regierung bezüglich der Einreise ungeimpfter Nicht-US-Bürger respektieren", heißt es vonseiten der Organisatoren.
Jovanovic bezieht sich in seiner Bitte jedoch auf die Präsidialproklamation 10294, die Ausnahmen für Nicht-Staatsbürger zulässt, "deren Einreise im nationalen Interesse liegt".
"In Anbetracht der wirtschaftlichen Lage und der anhaltenden Krise darf Amerika nicht zulassen, dass die US Open ohne ihre gesamte Pracht stattfinden", führte Jovanovic weiter aus. Dies beinhalte auch die Teilnahme von Djokovic, der sich dort bereits dreimal auf den Thron hievte.

"Kein Sicherheitsrisiko": Biden bei Djokovic-Frage unter Zugzwang

"Es liegt in Amerikas Interesse, dass das größte Turnier der Welt den besten Spieler der Welt beherbergt - zumal er in Wimbledon gerade seinen siebten Titel gewonnen hat", fügte Jovanovic an.
Darüber hinaus stelle der 21-malige Grand-Slam-Champion "kein Sicherheitsrisiko" dar und diene "Millionen von Menschen auf der ganzen Welt als Vorbild und Inspiration".
Vergangene Woche wurde Djokovic in der Meldeliste der US Open aufgeführt, doch die Organisatoren unterstrichen prompt, dass es sich dabei nur um eine Formalität handelt. Vielmehr respektieren sie die Einreisebeschränkungen der US-Regierung hinsichtlich ungeimpfter Personen.
Diese Haltung sorgte vor allem innerhalb der serbischen Diaspora in Nordamerika für anhaltende Enttäuschung, weshalb sich nun eine Gruppe unter der Führung von Jovanovic zusammenschloss, um die Teilnahme ihres Landsmannes zu erwirken.
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Quelle: Perform

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