US Open - Rafael Nadal ratlos nach Fehlstart gegen Fabio Fognini: "Ich verstehe es immer noch nicht"

Rafael Nadal hat sich mühevoll in die 3. Runde der US Open gekämpft. Wohlwissend, dass er beim 2:6, 6:4, 6:2, 6:1 gegen Fabio Fognini vieles schuldig blieb. "Das war einer der schlechtesten Starts von mir jemals. Ich verstehe immer noch nicht, wie ich so schlecht beginnen konnte", gab der 36-Jährige zu. "Ich habe die ersten eineinhalb Stunden gar nicht richtig mitgespielt." Das soll sich ändern.

2. Runde: Nadal macht Fehlstart gegen Fognini wett - Highlights

Quelle: Eurosport

Wenn Rafael Nadal sagt, dass er während einer Partie "frustriert" gewesen sei, muss es sehr schlecht gelaufen sein.
Tatsächlich sah es eineinhalb Sätze lang so aus, als ob die Zuschauer im Arthur Ashe Stadium Zeuge einer Sensation würden. Fabio Fognini hatte den Favoriten im Griff und führte bereits 6:2, 4:2. Nadals Vorteil war, dass ihn solche Situationen nicht nervös machen.
"Man muss demütig bleiben und es akzeptieren", so der viermalige US-Open-Champion. Es sei "kein einfacher Monat" gewesen, er habe kaum Matches gehabt.
Zwischen Wimbledon und den US Open bestritt der Mallorquiner nur eine Partie, und die verlor er gegen Borna Coric beim Masters in Cincinnati. "Daher wusste ich, dass so etwas passieren kann", erklärte Nadal nach dem Sieg gegen Fognini.

Nadal: "Dachte, Nase wäre gebrochen"

Den musste er sich sogar mit einer blutigen Nase erkämpfen, nachdem er sich im vierten Satz mit dem eigenen Schläger traf und behandeln lassen musste.
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Nadal schlägt sich selbst Nase blutig - skurrilste Szene der US Open

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"Ein wenig schwindlig" sei ihm danach gewesen. "Ich dachte zunächst, die Nase wäre gebrochen." Dennoch müsse man keine große Geschichte daraus machen.
Was Nadal allerdings ins Grübeln brachte, war die fehlende Durchschlagskraft zu Beginn der Begegnung. "Ich habe versucht, von Anfang an voll durchzuziehen, aber das hat nicht funktioniert. Um Winner zu schlagen, brauche ich einen Rhythmus. Den hatte ich nicht", analysierte Nadal.

Nadal: Gute Karten im Kampf um Platz eins im Ranking

Immerhin: Durch den Einzug in Runde drei darf der Superstar weiter vom 23. Grand-Slam-Titel träumen - und vom Sprung auf Platz eins der Weltrangliste.
Gewinnt Nadal den Titel, übernimmt er die Spitze aus eigener Kraft. Erreicht er das Finale und der Gegner heißt nicht Daniil Medvedev, würde er den Russen auch bei einer Niederlage definitiv vom Thron stürzen.
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Nadal scherzt nach Fauxpas: "Ist mir schon mit Golfschläger passiert"

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Zunächst gilt es für Nadal aber, die gegen Fognini sichtbaren Rhythmusprobleme abzustellen. Der nächste Gegner ist zumindest von der Papierform her ideal. Es geht gegen Richard Gasquet. Ein Spieler mit großen spielerischen Möglichkeiten, aber eben auch einer, der eine 0:17-Bilanz gegen Nadal zu Buche stehen hat.
"Ich kenne ihn sehr gut, wir spielen schon gegeneinander, seit wir zwölf Jahre alt waren. Das wird eine Herausforderung", befand Nadal und verriet auch gleich, wie er die angestrebte Steigerung realisieren will: "Ich muss einfach mehr so spielen wie im Training." Denn: "Jetzt ist der Moment gekommen, um besser zu spielen!"
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Keinen Moment der US Open verpassen: So funktioniert discovery+

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