US-Open-Entscheidung sorgt für Aufsehen - das sagt Eurosport-Expertin Barbara Schett

Die ehemalige Top-Ten-Spielerin und heutige Eurosport-Expertin Barbara Schett hat sich exklusiv zur Entscheidung der US Open geäußert, im Unterschied zu Wimbledon russische und belarussische Profis unter neutraler Flagge starten zu lassen. "Ich freue mich, weil es hart für alle russischen und belarussischen Spieler war, nicht in Wimbledon antreten zu dürfen", sagte die 46-Jährige bei Eurosport.

Schett exklusiv: Darum ist die US-Open-Entscheidung richtig

Quelle: Eurosport

Die Tennisprofis aus den beiden Ländern seien "nicht in den Krieg involviert. Spieler und Spielerinnen zu bestrafen, die einfach nur Tennis spielen wollen, war hart. Ich habe mich sehr über die Entscheidung der US Open gefreut", betonte Barbara Schett im Eurosport-Interview.
In Wimbledon ist es Profis aus Russland und Belarus infolge des Krieges gegen die Ukraine nicht erlaubt, anzutreten. Diese Maßnahme der Ausrichter sorgte für hitzige Debatten und Kritik in der Szene.
"Ich war ein wenig beunruhigt darüber, dass die Grand Slams ihre unabhängigen Entscheidungen treffen können", gestand Schett und ergänzte: "Was machen die ATP und WTA, wenn die US Open die Russen und Russinnen gesperrt hätten? Vergeben sie dann erneut keine Weltranglistenpunkte?"
Beim berühmtesten Tennis-Turnier der Welt in London haben die ATP und die WTA als Reaktion auf die Suspendierung der russischen und belarussischen Sportler und Sportlerinnen entschieden, keine Weltranglistenpunkte zu vergeben - und jene aus dem Vorjahr ersatzlos zu streichen.
Das wiederum führt zu großen Verwerfungen und Verwirrungen im Ranking.

Medvedev kann US-Open-Titel verteidigen

"Ich denke, es ist wichtig, dass alle wieder spielen können - und ich bin mir sicher, dass die Aktiven auch glücklich darüber sind. Ich glaube, dass etwa Daniil Medvedev glücklich ist, dass er seinen Titel verteidigen darf", freute sich Schett insbesondere für den Weltranglistenersten aus Russland, der im US-Open-Finale 2021 Novak Djokovic bezwang.
Schett selbst war einst die Nummer sieben der Welt und stand 1999 im Viertelfinale der US Open.
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Quelle: Eurosport

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