US Open - Alexander Zverev bewertet Favoritenfrage - nicht nur Novak Djokovic und Carlos Alcaraz in der Verlosung

Alexander Zverev wagte sich nach seinem erfolgreichen Auftakt in "Snoop Dogs Wohnzimmer" ein Stück aus der Deckung. Mit ungetrübten Sinnen trotz der wabernden Marihuana-Wolke über Flushing Meadows betonte der Olympiasieger, dass ihm die Fokussierung auf Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic und Überflieger Carlos Alcaraz als Titelkandidaten viel zu eng ist.

Becker exklusiv zu Zverev: "Jetzt geht es ans Eingemachte"

Quelle: Eurosport

"Ich glaube, dass vor allem in unserer Hälfte viele auch Titelanwärter sind", sagte Zverev, den bei den US Open nach einem 6:4, 6:4, 6:4 gegen den Australier Aleksandar Vukic nun ein deutsches Duell gegen Daniel Altmaier erwartet.
"Wir haben Medvedev bei uns, wir haben Sinner bei uns. Und ich finde, wenn ich gut spiele, dass ich auch in der Konversation bin." Ein Durchmarsch von Alcaraz sei angesichts der spannenden Auslosung alles andere als selbstverständlich.
Auch Zverev, dem 2020 in der Welt-Metropole nur zwei Punkte zum ersten Grand-Slam-Titel gefehlt hatten, hat nach zuletzt starken Ergebnissen wieder Tuchfühlung aufgenommen zu den Dominatoren der Szene und will dies beim letzten Major des Jahres unter Beweis stellen.
Dafür gilt es in den kommenden Runden wachsam zu bleiben - gerade gegen Herausforderer wie Altmaier in einem durchaus kniffligen Duell am Donnerstag.

Altmaier traut sich und Zverev Grand-Slam-Titel zu?

Der 24-Jährige aus Kempen schaffte es als einziges weiteres Gesicht des Deutschen Tennis Bundes neben Zverev in die zweite Runde der Männerkonkurrenz. Dominik Koepfer konnte nach einer frühen Bänderverletzung in seinem Highlight-Match Alcaraz kein Paroli mehr bieten und gab beim Stand von 2:6, 2:3 auf. Yannick Hanfmann war beim 3:6, 1:6, 1:6 gegen den Südtiroler Jannik Sinner chancenlos.
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Daniel Altmaier

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Altmaier aber will mehr. Und sieht sowohl sich als auch Zverev, mit dem er aller Voraussicht nach gemeinsam Mitte September in Bosnien um den Klassenerhalt im Davis Cup kämpfen wird, zu Höherem berufen.
Ein Grand-Slam-Sieger aus Deutschland? "Auf jeden Fall. Ich traue das uns beiden zu", sagte er nach seinem Auftaktsieg in vier Sätzen gegen den Franzosen Constant Lestienne: "Wer die Arbeit reinsteckt, wird am Ende des Tages belohnt."
Das gilt auch für Eva Lys, die hartnäckig auf ihren ersten Erfolg überhaupt bei einem Grand Slam hinarbeitete und nach dem Erfolg über Robin Montgomery (USA) gegen die Italienerin Lucia Bronzetti (Italien) nachlegen will.

Korpatsch: Bloß kein Marihuana-Geruch

Tamara Korpatsch hat als zweite verbliebene deutsche Spielerin im Einzel gegen die Russin Ljudmila Samsonowa eine schwere Aufgabe vor Augen - und hofft von Marihuana-Dämpfen der New Yorker verschont zu bleiben.
"Ich krieg' dann keine Luft und muss dann in eine Richtung gehen, wo es gut riecht", sagte Korpatsch lachend: "Das ist das einzige, was hier schade ist. Sonst ist alles perfekt und ich möchte am liebsten bis zum Finale bleiben."
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(SID)
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Becker blickt auf US-Open-Triumph: Der berühmteste Netzroller

Quelle: Eurosport

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