US Open 2023 - Alexander Zverev ringt Daniel Altmaier nach zähem Kampf in vier Sätzen nieder
Alexander Zverev hat bei den US Open in New York das deutsche Duell in Runde zwei gegen Daniel Altmaier nach zähem Kampf 7:6 (7:1), 3:6, 6:4, 6:3 gewonnen. Der Hamburger verwandelte in einer nicht immer hochklassigen Partie nach 3:43 seinen ersten Matchball. Im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale wartet nun Grigor Dimitrov, der Andy Murray klar mit 6:3, 6:4, 6:1 in die Schranken wies.
ATP : Alex Corretja talks about Alexander Zverev form (ENG)
Quelle: Eurosport
"Daniel hat schon Talent, es hinzubekommen, dass gute Spieler gegen ihn schlecht spielen. Das ist auch eine Kunst", erklärte Alexander Zverev nach der Begegnung.
Das deutsche Duell auf Court 17 begann wechselhaft.
Zweimal ging Zverev in den ersten 35 Minuten mit einem Break in Führung, zweimal kassierte der 26-Jährige umgehend das Re-Break (3:3).
Da sich keiner der beiden Kontrahenten stabilisierte, fand der erste Satz nach insgesamt sechs (!) verlorenen Aufschlagspielen im Tiebreak seine Entscheidung.
"Teilweise Weltklasse, teilweise Kreisklasse, was die Schläge angeht. Insgesamt wirkt Sascha etwas ruhiger und ausgeglichener", befand Tennis-Legende Boris Becker, der die Partie als Experte für "sportdeutschland.tv" begleitete.
Im Tiebreak schnellte die Fehlerquote bei Altmaier dann in die Höhe, sodass Zverev klar mit 7:1 die Oberhand behielt.
Altmaier nach Behandlung deutlich stärker
In der Satzpause ließ sich Altmaier an der rechten Hand behandeln. "Wenn der Daumen der Schlaghand verletzt ist, ist das ganz schlecht", befand Becker.
Gut für Altmaier: Er konnte aber weiterspielen - und steigerte sich. Der Weltranglisten-53. machte weniger Fehler, knöpfte Zverev das Service zum 3:2 ab. Ein Vorteil, den sich der Herausforderer nicht mehr nehmen ließ und in der Folge in den Satzausgleich ummünzte.
Zverev gelingen entscheidende Breaks
Das Match fand auf Augenhöhe statt, wenngleich Zverev beim Return gefährlicher war als der Kempener. Das zahlte sich im neunten Spiel aus. Der Olympiasieger schaffte das Break zum 5:4 und brachte den Satz bei eigenem Aufschlag unter Dach und Fach.
Endgültig auf die Siegerstraße bog Zverev mit dem frühen Break (2:1) im vierten Satz ein. Altmaier versuchte zwar alles, noch einmal den Fuß in die Tür zu bekommen, nach 3:43 Stunden aber machte der Favorit aus Hamburg das Weiterkommen perfekt.
"Tennis ist viel Gefühlssache. Man kann es finden im Match, man kann es verlieren, Ich finde, dass ich es im dritten und vierten Satz sehr gut gefunden habe. Da hat es geklickt, und dann war es auch eindeutiger", befand Zverev. "Ich habe mein Bestes versucht", sagte Altmaier, er "nehme mehr Positives aus New York mit als Negatives".
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