US Open - Carlos Alcaraz spielt Achtelfinale mit Oberschenkel-Tape - kein Problem für Duell mit Alexander Zverev
Carlos Alcaraz überzeugte im Achtelfinale mit einem klaren Erfolg gegen Außenseiter Matteo Arnaldi, allerdings warf sein Tapeverband am linken Oberschenkel Fragen auf. Ist der Titelverteidiger vor dem Viertelfinal-Duell mit Olympiasieger Alexander Zverev angeschlagen, nicht im Vollbesitz seiner Kräfte? "Wir sind bei Beschwerden immer vorsichtig, aber es ist nichts Ernstes", wiegelte Alcaraz ab.
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Quelle: Eurosport
Die Mission Titelverteidigung läuft auf Hochtouren.
Erst einen Satz gab Carlos Alcaraz im bisherigen Turnierverlauf ab, im Achtelfinale beim 6:3, 6:3, 6:4 gegen Matteo Arnaldi stand der Spanier nicht einmal zwei Stunden auf dem Platz.
So gut Viertelfinalgegner Alexander Zverev derzeit auch drauf ist, Alcaraz ist der Favorit. Beobachtern des Achtelfinals fiel allerdings auf, dass der 20-Jährige den linken Oberschenkel bandagiert hatte.
Dies sei kein Grund zur Sorge, versicherte der amtierende US-Open-Champion auf der Pressekonferenz in New York. Es handele sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme, wenngleich er durchaus "etwas Schmerzen im linken Bein" verspürt habe.
Alcaraz gegen Zverev in der Night Session
Dennoch: Wenn Alcaraz und Zverev in der Night Session (Donnerstag, 7. September gegen 3:00 Uhr MESZ) das Arthur Ashe Stadium betreten, dürfte ein großer Fight auf höchstem Niveau anstehen.
Schließlich sei es normal, dass bei Grand-Slam-Wettbewerben "mehrere harte Matches in zwei Wochen" anstehen und ein gewisses körperliches Unwohlsein auftrete, so Alcaraz. Und auch Zverev bringt eine physische Hypothek mit ins Duell.
Der 26-Jährige stand beim Fünfsatz-Krimi gegen Jannik Sinner 4:41 Stunden auf dem Platz, es war die längste Partie, die der Hamburger jemals bei den US Open bestritten hat. Zverev gab zu, gerne "etwas kürzer" gespielt zu haben, andererseits gebe es "nichts Besseres" als eine solche Night Session auf dem Centre Court vor vollem Haus.
Im direkten Vergleich mit Alcaraz führt er knapp mit 3:2, das bis dato letzte Duell Anfang Mai beim Masters in Madrid war indes eine klare Angelegenheit für den Spanier (6:1, 6:2).
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