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Andy Murray wettert wegen Nachtmatches bei US Open und anderen Grand-Slam-Wettbewerben: "Es ist ein totales Chaos"
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Update 03/09/2024 um 09:48 GMT+2 Uhr
Alexander Zverev verwandelte seinen Matchball in der dritten Runde um 2:35 Uhr nachts, Olympiasiegerin Zheng Qinwen besiegte die Kroatin Donna Vekic in der Nacht zu Montag um 2:15 Uhr. Die Spiele bei den US Open ziehen sich auch in diesem Jahr teils bis tief in die Nacht - und lösen (erneut) Kritik in der Szene aus. "Die Terminplanung im Tennis ist ein totales Chaos", schrieb Andy Murray auf X.
Andy Murray
Fotocredit: Getty Images
Es sehe "so amateurhaft aus, wenn Spiele um 2, 3 oder 4 Uhr morgens stattfinden. Bringt das in Ordnung", schob Murray nach.
Zheng hatte in der Nacht zu Montag die Neuauflage des Olympia-Finals erst weit nach Mitternacht für sich entschieden, später war nie ein Frauen-Match in Flushing Meadows geendet.
"Es ist immer schön, in der Night Session zu spielen, weil ich daran gewöhnt bin", sagte Zheng zu den wenigen Fans, die noch im 24.000 Zuschauer fassenden Arthur Ashe Stadium verblieben waren.
Zverev war gegen den Argentinier Tomás Martín Etcheverry in der Nacht zu Samstag noch später fertig - verpasste den Rekord für das späteste Spiel der US-Open-Geschichte aber um 15 Minuten.
Zverev entspannt: "Wir hatten nur Pech"
2022 hatten sich Carlos Alcaraz und Jannik Sinner bis 2:50 Uhr duelliert. Zverev wollte den Organisatoren aber keinen Vorwurf machen: "Wir hatten nur Pech, dass die anderen Matches so unfassbar lange gingen. Da kann das Turnier nichts für."
Die US Open hatten in diesem Jahr eine neue Regelung eingeführt, wonach Spiele, die um 23:15 Uhr noch nicht begonnen haben, im Ermessen des Schiedsrichters auf einen anderen Platz gelegt werden können. Das ist bisher aber noch nicht passiert, da dies von "vielen Variablen" abhänge, sagte Turnierdirektorin Stacey Allaster.
Nur in Wimbledon ist alles anders
Murray, der jüngst seine Karriere beendet hatte, wandte sich mit seiner Kritik an alle Grand-Slam-Turniere. In Melbourne im Januar hatte das Match von Daniil Medvedev und Emil Ruusuvuori erst um 3:40 Uhr geendet.
Novak Djokovic spielte in diesem Jahr in Paris bis 3:06 Uhr gegen Lorenzo Musetti. Nur in Wimbledon läuft es anders: Da ist um 23.00 Uhr wegen der Nachtruhe Schluss.
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(SID)
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