US Open - Jannik Sinner widmet Grand-Slam-Triumph seiner kranken Tante: "Sehr wichtige Person in meinem Leben"
Update 09/09/2024 um 10:39 GMT+2 Uhr
Jannik Sinner hat die US Open 2024 gewonnen und sich seinen zweiten Grand-Slam-Titel gesichert. Im Finale in New York bezwang der Italiener Lokalmatador Taylor Fritz glatt in drei Sätzen. Der Jubel über seinen Triumph war riesig – allerdings schlug der 23-Jährige bei der Siegerehrung auch traurige Töne an. Den Titel widmete der Südtiroler seiner offenbar schwerkranken Tante.
Jannik Sinner widmet seinen Sieg bei den US Open 2024 seiner kranken Tante
Fotocredit: Imago
Als Tennis-Legende Andre Agassi ihm die Trophäe überreichte, huschte ein Lächeln über die Lippen von Jannik Sinner.
Der sonst so schüchterne Italiener, nach seinem Sieg im Finale von Flushing Meadows zweifacher Grand-Slam-Champion, gilt als besonders schüchterner Zeitgenosse auf der von großen Egos geprägten ATP-Tour.
Bei der Siegerehrung im Arthur-Ashe-Stadium gewährte Sinner den Zuschauern dann aber einen Einblick in sein Seelenleben: "Dieser Titel bedeutet mir so viel. Die letzte Phase meiner Karriere war nicht leicht."
Er "liebe Tennis. Ich trainiere viel für diese Spiele. Aber ich weiß auch, dass neben dem Platz ein Leben wartet", so Sinner weiter: "Ich möchte den Titel meiner Tante widmen, der es gesundheitlich leider gar nicht gut geht. Sie war und ist eine sehr wichtige Person in meinem Leben."
Sinner trotzt Doping-Debatte
Die privaten Probleme waren dem 23-Jährigen während des Endspiels in New York nicht anzumerken. Gegen Fritz, die Nummer zwölf der Welt, gewann der Australian-Open-Champion dieses Jahres glatt in drei Sätzen.
Kurz vor Beginn des letzten Grand Slams des Jahres war bekannt geworden, dass Sinner im März zweimal positiv auf das verbotene Steroid Clostebol getestet worden war. Die positive Dopingprobe blieb für den Italiener ohne Konsequenzen.
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Jannik Sinner widmet seinen Sieg bei den US Open 2024 seiner kranken Tante
Fotocredit: Imago
Lediglich sein Preisgeld und die gewonnenen Weltranglistenpunkte beim Turnier in Indian Wells musste der Südtiroler zurückgeben.
Die Veröffentlichung hatte zu Debatten zwischen früheren und aktiven Tennisprofis geführt. Prominente des Sports wie beispielsweise der Australier Nick Kyrgios hatten Sinner heftig kritisiert.
Zur Doping-Diskussion äußerte sich Sinner bei der Siegerehrung nicht direkt. Stattdessen dachte er an seine schwer kranke Tante.
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"Kann nichts dagegen tun": Sinner über Reaktionen auf Kontroverse
Quelle: Perform
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