Nick Kyrgios sorgt mit Kommentar zu Jannik Sinners Freundin Anna Kalinskay für Wirbel auf Social Media

Nick Kyrgios hat in den vergangenen Wochen sein großes Mitteilungsbedürfnis zum möglichen Dopingvergehen von US-Open-Sieger Jannik Sinner zur Schau gestellt. Nun schickte der Australier mit einer Bemerkung auf "X" einen weiteren Fingerzeig in die Richtung des Südtirolers. Dabei ging es allerdings nicht um Doping, sondern um Sinners Partnerin Anna Kalinskaya, die 2020 noch mit Kyrgios liiert war.

"Kann nichts dagegen tun": Sinner über Reaktionen auf Kontroverse

Quelle: Perform

Auslöser war ein Foto von Kalinskaya und Kyrgios aus der Zeit ihrer gemeinsamen Beziehung, das die beiden beim Besuch eines NBA-Spiels zeigt. Ein User hatte das Bild auf "X" gepostet - und der Australier ließ sich zu einer Reaktion hinreißen.
"Second Serve", kommentierte der 29-Jährige am Samstag unter dem Foto von ihm und der aktuellen Nummer 14 der WTA-Weltrangliste.
Der kurze Kommentar wurde in der Folge von vielen Usern als frauenfeindlich kritisiert, einige forderten angesichts vorheriger Äußerungen sogar die Freistellung von Kyrgios als Experte auf "ESPN".
Nick Kyrios reagiert auf Bild von ihm und seiner Ex-Freundin

Nick Kyrios reagiert auf Bild von ihm und seiner Ex-Freundin

Fotocredit: Twitter

Der Australier reagierte seinerseits mit einem neuen Post. "Findet ihr es nicht auch komisch, wie schnell sich Leute durch ein paar Worte oder Emojis aufregen ... Zu viel Macht", schrieb der Tennisprofi und ließ sich im Anschluss sogar noch auf einen Schlagabtausch mit einem Journalisten und einem User ein.

Kyrgios verteidigt sich und schaut zu

Dieser kritisierte, dass Kyrgios nicht verstehe, was "beleidigende Sprache und Respekt gegenüber anderen Menschen" bedeute. "Beleidigend? Was ist an dem, was ich gesagt habe, beleidigend?", verteidigte sich der Australier, der den "Second Serve"-Kommentar mittlerweile wieder gelöscht hat.
Auf die Kritik des Journalisten Olly Paton, der ein Bild von Kyrgios' Post mit einem entsprechenden Emoji versah, antwortete der 29-Jährige: "Richtig ... also bin ich derjenige, der der Bösewicht ist, weil ich etwas darüber gesagt habe. Ich habe es nie erwähnt, lol. Fühl dich nicht angegriffen, wenn Leute es erwähnen. Ganz einfach".
Wie schon beim Dopingthema brachte Sinner auch der flapsige Kommentar seines Kollegen auf der ATP-Tour nicht aus der Ruhe. Das Finale der US Open gegen den US-Amerikaner Taylor Fritz entschied der Italiener mit 6:3, 6:4 und 7:5 deutlich für sich. Den anschließenden Gratulationskuss des 23-Jährigen mit Kalinskaya beobachtete Kyrgios als "ESPN"-Experte von der Tribüne.
Dem neuen US-Open-Sieger gratulierte das "Enfant terrible" des Tennis-Sports übrigens nicht, stattdessen sprach Kyrgios dem unterlegenen Fritz Mut zu.

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