Taylor Fritz offenbart: Enttäuschung nach US-Open-Finale in New York gegen Jannik Sinner "wird nie weggehen"

Taylor Fritz ist nach seiner Niederlage gegen Jannik Sinner im Finale der US Open immer noch untröstlich. In einem Interview gab er zu, dass bei allem Positiven die Enttäuschung überwiege. In einem Podcast-Interview hatte Fritz seine Fans zuvor schockiert, als er zugab, er habe in den Tagen nach dem Spiel "destruktives Verhalten" gezeigt, zum Beispiel Fast Food gegessen und Videospiele gespielt.

Fritz enttäuscht: "Habe die Leute im Stich gelassen"

Quelle: Perform

Fritz verlor vor knapp drei Wochen das Finale gegen Sinner klar mit 3:6, 4:6, 5:7 - und das, nachdem er eigentlich einen Lauf hatte und im Viertelfinale Alexander Zverev aus dem Weg geräumt hatte.
Im Podcast "Nothing Major" hatte er in den Tagen danach eingestanden: "Um ehrlich zu sein, fühle ich mich wahrscheinlich schlechter als ich erwartet hätte, wenn man mir gesagt hätte, dass ich es in ein Grand-Slam Finale schaffen würde", so Fritz.
Er habe "destruktives Verhalten" gezeigt: "Ich bin nur an meinem Schreibtisch gesessen, habe um die zwölf Stunden pro Tag Videospiele gespielt und ziemlich ungesund gegessen."
Nach vielen besorgten Reaktionen stellte der in Florida lebende gebürtige Kalifornier später in einem Tweet klar, dies sei für ihn ein normaler Vorgang, um Druck abzubauen.

überraschendes Aus bei den Japan open

Dazwischen zeigte der 26-Jährige im Laver Cup eine solide Leistung. Bei den Japan Open in Tokio sprach er mit der ATP erneut darüber, wie sehr die Niederlage noch an ihm knabbere. "Es gibt viel Positives, aber ich denke nicht, dass die Enttäuschung jemals weggehen wird."
Er stellte klar, dass es nicht darum gehe, dass er das Spiel verloren habe. "Es ist die Enttäuschung darüber, dass ich einfach nur geglaubt oder gewünscht habe, im Fall einer Niederlage ein besseres Spiel zu spielen."
Bei den Japan Open ist für Fritz bereits Schluss. Überraschend verlor er als Nummer eins der Setzliste im Sechzehntelfinale 4:6, 6:3, 3:6 gegen den Franzosen Arthur Fils.

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