US Open 2024: Olympiasieger Novak Djokovic saft- und kraftlos ausgeschieden: "Schlechtestes Tennis meines Lebens"

Novak Djokovic packte nach der 4:6, 4:6, 6:2, 4:6-Niederlage gegen Alexei Popyrin fix seine Tasche, hob entschuldigend die Hände und verschwand fassungslos in die New Yorker Nacht: Der Titelverteidiger ist bei den US Open völlig überraschend schon in der dritten Runde gescheitert. Damit ist nach dem frühen Aus von Wimbledonsieger Carlos Alcaraz die nächste Sensation in Flushing Meadows perfekt.

Kraft- und saftlos: Novak Djokovic muss bei den US Open 2024 vorzeritoig die Segel streichen

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Somit musste der serbische Olympiasieger seinen Traum vom 25. Grand-Slam-Titel jäh begraben.
"Er hat definitiv besser gespielt und den Sieg verdient. So wie ich mich gefühlt habe und wie ich in diesem Turnier gespielt habe, ist die dritte Runde ein Erfolg. Ich habe das schlechteste Tennis meines Lebens gespielt", sagte Djokovic nur zehn Minuten nach seinem Aus im vollbesetzten Presseraum.
Für Djokovic (37) ist es das früheste Aus bei den US Open seit 2008 (!) - bei einem Major-Turnier hatte er dazu zuletzt vor über war sieben Jahren (Australian Open 2017) das Achtelfinale verpasst. Mit Blick auf den Olympiasieg gab der Serbe aber zu: "Ich habe viel Energie für den Gewinn der Goldmedaille aufgewendet, und ich kam in New York an, ohne mich geistig und körperlich frisch zu fühlen."
Da es aber die US Open seien "habe ich es versucht und mein Bestes gegeben. Ich meine, ich hatte keine körperlichen Probleme. Ich fühlte mich einfach nicht in Form." Djokovic hatte sich mit dem Gewinn der Goldmedaille in Paris seinen letzten großen sportlichen Traum erfüllt, danach hatte er aber betont, noch lange nicht satt zu sein.

Djokovic weit unter seinen Möglichkeiten

Die überraschende Niederlage gegen Popyrin ist nun jedoch ein heftiger Dämpfer für den erfolgsverwöhnten Grand-Slam-Rekordsieger, der sich im Spätherbst seiner Karriere befindet.
Am späten Freitagabend präsentierte sich Djokovic meilenweit entfernt von seiner Bestform und der Nervenstärke, die ihn seit Jahren auszeichnet. Vor allem mit dem eigenen Aufschlag hatte der viermalige Turniersieger massive Probleme. Popyrin, Nummer 28 der Welt, nutzte die Fehler des Serben in den ersten zwei Sätzen eiskalt aus und agierte weit über seinem Niveau.
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Das hat sich Novak Djokovic sicher anders vorgestellt: Der Abschied von den US Open 2024 fällt schwer

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Djokovic schlug im dritten Satz noch einmal zurück, die Wende läutete er aber nicht ein. Nach rund drei Stunden Spielzeit in der größten Tennisarena der Welt nutzte Popyrin, der im Achtelfinale auf den US-Amerikaner Frances Tiafoe trifft, seinen ersten Matchball zum Sieg.
"Ich habe meine Chancen genutzt und gutes Tennis gespielt", sagte Popyrin, der erstmals ins Achtelfinale eines Grand-Slam-Turniers einzog: "Das gegen den größten Spieler der Geschichte zu schaffen, ist unglaublich. Ein tolles Gefühl. Die harte Arbeit zahlt sich aus."
Erst am Donnerstag war der Weltranglistendritte Carlos Alcaraz (Spanien) sensationell in drei Sätzen an dem Niederländer Botic van de Zandschulp gescheitert. Damit verbleibt der topgesetzte Jannik Sinner aus Italien als Topfavorit im Turnier.
(SID)
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Djokovic: Olympia-Gold ist mein "größter Erfolg"

Quelle: Perform


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