US Open 2025: Amanda Anisimova erreicht zweites Grand-Slam-Finale in Serie - Krimi im Halbfinale gegen Naomi Osaka

Amanda Anisimova hat das Endspiel der US Open 2025 komplettiert. Die US-Amerikanerin schlug Naomi Osaka in einem dramatischen Halbfinale in New York 6:7 (4:7), 7:6 (7:3), 6:3. Durch den Erfolg gegen die Japanerin zog die 24-Jährige in ihr zweites Grand-Slam-Titelmatch in Serie ein, wo die Weltranglistenneunte auf die Nummer eins des WTA-Rankings Aryna Sabalenka trifft.

Trotz Satzrückstand: Anisimova kämpft sich gegen Osaka ins Finale

Quelle: SNTV

"Ich weiß nicht, wie ich es geschafft habe", sagte Anisimova nach ihrem Sieg in 2:56 Stunden und lachte überwältigt: "Das bedeutet die Welt für mich. Ein Traum wird wahr, im US-Open-Finale zu stehen."
Dort könnte sie nun ihre Titelpremiere auf größter Bühne feiern, nachdem sie in Wimbledon eine denkwürdige Lehrstunde von Iga Swiatek erhalten hatte. 0:6, 0:6 lautete der Endstand aus ihrer Sicht nach einem der einseitigsten Endspiele der Grand-Slam-Geschichte.
Doch Anisimova, die 2023 eine längere Pause aufgrund von Problemen mit ihrer psychischen Gesundheit eingelegt hatte, zeigt sich vor heimischem Publikum erneut enorm stabil und gereift.
Beim Stand von 6:7, 5:6 und 15-15 hätten der Japanerin nur noch drei Punkte zum Matchgewinn gefehlt. Anisimova blieb jedoch nervenstark, bestätigte ihren Aufschlag und gewann danach den Tiebreak nach schneller 3-0-Führung 7-3.

Anisimova hat den "Lauf ihres Lebens"

Im dritten Satz reichte dann ein Break zum 3:1 für die Vorentscheidung. Bei 5:3 wehrte Osaka dann zwei Matchbälle ab, ehe sie selbst zwei Breakchancen hatte. Mit dem dritten Matchball machte die US-Amerikanerin dann aber den Sieg klar.
Anisimova selbst hatte schon vor dem hochklassigen Duell mit Osaka vom "Lauf ihres Lebens" in New York gesprochen. Der soll sie nun zum Titel bei dem Hartplatz-Turnier führen.
In der Weltrangliste wird die 24-Jährige, die 2019 schon mal im Halbfinale der French Open gestanden hatte, so oder so nach New York auf ihrem persönlichen Bestwert (Rang vier) stehen.
Als Finalistin hat sie zudem bereits 2,14 Millionen Euro Preisgeld sicher. Die Siegerin erhält indes 4,2 Mio. Euro.
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(mit SID)

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