US Open 2025 - Andrey Rublev bietet Kumpel Daniil Medvedev nach Ausraster gegen Bonzi Hilfe an: "Werde ihm schreiben"

Daniil Medvedev hat bei seinem Erstrunden-Aus bei den US Open gegen Benjamin Bonzi mit einem Ausraster für Aufsehen gesorgt. Zahlreiche Experten verurteilten die Angriffe des ehemaligen Weltranglistenersten gegen Schiedsrichter Greg Allensworth, darunter Boris Becker, der Medvedev professionelle Hilfe ans Herz legte. Andrey Rublev verteidigte seinen engen Freund und bot seine Unterstützung an.

Daniil Medvedev und Andrey Rublev sind gute Freunde

Fotocredit: Getty Images

"Ich weiß nicht - wenn er sich verändern will und Hilfe braucht, dann kann er auf mich zählen, auf viele andere Freunde und auf seine Familie", sagte Rublev angesprochen auf Beckers Post. "Aber es ist sein Leben und seine Entscheidung, was er tun möchte. Nur er weiß, was gerade passiert."
Beim 3:6, 5:7, 7:6 (7:5), 6:0, 4:6 gegen den Franzosen Bonzi, der Medvedev auch in der ersten Runde von Wimbledon aus dem Turnier kegelte, nahm der Russe Anstoß an einer Schiedsrichterentscheidung.
Bei Matchball für Bonzi gestand Allensworth dem Außenseiter einen weiteren ersten Aufschlag zu, nachdem ein Fotograf spät in den Innenraum kam.
Medvedev regte sich auf, wurde auch ausfällig gegen den Schiedsrichter, konnte sich kaum beruhigen und brachte das Match dann doch noch in den fünften Satz, wo er dann verlor. Auch danach ließ der 28-Jährige seinem Ärger freien Lauf.

Rublev: "Er braucht ein wenig Zeit"

Becker nannte das einen "öffentlichen Meltdown". Auch andere Experten äußerten sich ähnlich und rieten ihm zu einer Pause oder professioneller Hilfe. "Ich habe noch nicht mit ihm gesprochen", sagte Rublev, der Patenonkel von einem der Kinder Medvedevs ist.
"Ich glaube, er braucht ein wenig Zeit, denn es war eine harte Niederlage für ihn. Aber ich werde ihm schreiben."

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