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US Open: Mixed-Reform sorgt für Wirbel vor Turnierstart - Gegenwind für das New Yorker "Showevent" noch vor Beginn
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Publiziert 18/08/2025 um 13:54 GMT+2 Uhr
Der spektakulär reformierte Mixed-Wettbewerb der US Open sorgt für Diskussionen. Nach einer drastischen Erhöhung des Preisgeldes und der zeitlichen Auslagerung ins Vorfeld des Grand Slams sind so gut wie alle Top-Stars mit am Start. Bei den Spezialisten stößt das auf wenig Gegenliebe. Für den angeschlagenen Alexander Zverev könnte das Turnier allerdings zu früh kommen.
Vor nächstem Showdown gegen Sinner: Alcaraz will aus Fehlern lernen
Quelle: Perform
Das Bild, das Alexander Zverev beim verlorenen Halbfinale von Cincinnati am Wochenende abgab, war beunruhigend: Der Körper kraftlos, der Kreislauf nicht auf der Höhe, der Gegner Carlos Alcaraz besorgt.
Dass der Hamburger bereits am Dienstag schon wieder über einen Tenniscourt spurten soll - es schien in diesem Moment äußerst unwahrscheinlich. Und doch stand Zverev im offiziellen Aufgebot für das reformierte Mixed-Event bei den US Open.
Ob der 28-Jährige an der Seite der Schweizerin Belinda Bencic letztlich tatsächlich antritt, war zunächst nicht sicher, im Vorfeld des vierten Grand Slams des Jahres sickerte vom Tokio-Olympiasieger wenig an die Öffentlichkeit.
Auf einen vorzeitigen Rückzug aber verzichtete er offensichtlich. Womöglich will sich Zverev trotz körperlicher Fragezeichen das Spektakel nicht entgehen lassen - ein Spektakel, das in der Szene seit Monaten für Wirbel sorgt.
SIegemund mault vor US Open
"Ein ernsthafter Wettbewerb" werde "zu einem kurzen Showevent degradiert, dessen Zählsystem Gewinnen oder Verlieren eher zur Glückssache macht", hatte Laura Siegemund vor Monaten im "Tennismagazin" gemault - und damit den Nerv vieler Doppel-Expertinnen und -Experten getroffen. Doch was bringt Siegemund, 2016 Mixed-Siegerin in New York, so auf die Palme?
Der verantwortliche US-Tennisverband USTA hat den Modus komplett umgekrempelt. Das Turnier findet nun in der Vorwoche der Einzelwettbewerbe (ab 24. August) statt und wird an lediglich zwei Tagen durchgezogen.
Die Sätze werden zu diesem Zweck verkürzt, bis zu zwei Matches müssen die Profis an einem Tag absolvieren. Und dann sind da auch noch die Nominierungskriterien.
Acht Startplätze wurden über die Einzel-Rangliste vergeben, acht über Wildcards. Für Doppel-Expertinnen wie Siegemund war unter diesen Umständen praktisch k1ein Platz - eine Wild Card wurde beispielsweise an die 45 Jahre alte Venus Williams vergeben, derzeit die Nummer 577 der Welt.
Mixed-PReisgeld drastisch erhöht
All das sei "einfach so beschlossen" worden, "ohne die betroffenen Spieler und Spielerinnen mit einzubeziehen", hatte Siegemund damals moniert: "Jene Profis, für die der Mixed-Wettbewerb in erster Linie geschaffen ist, wurden einfach übergangen."
Der Vorteil für die Organisatoren, die auch das Preisgeld drastisch erhöht haben, liegt indes auf der Hand. Deutlich größere Namen als gewöhnlich nehmen teil - neben Zverev haben sich unter anderem Novak Djokovic, Carlos Alcaraz, Jannik Sinner, Iga Swiatek und Naomi Osaka angekündigt - deutlich mehr Zuschauer werden für zusätzliche Einnahmen sorgen.
Zverev sollte dabei zunächst auf den Weltranglistenersten Sinner und dessen Partnerin Katerina Siniakova (Tschechien) treffen. Doch im Vorfeld seines bereits 39. Anlauf auf einen Grand-Slam-Titel im Einzel waren die Zweifel groß.
Sein Körper, dem der Vielspieler und Typ-1-Diabetiker Zverev seit Jahren einiges abverlangt, scheint erneut zu streiken. "Bei mir dreht sich alles", hatte er beim Match gegen Alcaraz einem Mediziner offenbart.
Mixed-Teilnahme richtige Wahl für Zverev?
Wie schon im Viertelfinale zuvor gegen den US-Amerikaner Ben Shelton machten Zverev offenbar die hohen Temperaturen in Cincinnati zu schaffen.
In New York soll es in den kommenden Tagen ein wenig kühler werden - und doch stellt sich eine Frage: Ist das für Zverev der richtige Zeitpunkt für ein "Showevent"?
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(SID)
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Quelle: Perform
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