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US Open 2026: Bundestrainer Michael Kohlmann sieht für Alexander Zverev schweres Auftaktmatch gegen Sonego als Chance
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Publiziert 01/09/2026 um 08:56 GMT+2 Uhr
Tennis-Bundestrainer Michael Kohlmann sieht im durchaus kniffligen Auftaktmatch von Alexander Zverev bei den US Open eine Chance. "Das ist kein leichtes Los, ein erfahrener Spieler, der schon lange dabei ist. Aber ich habe immer das Gefühl, wenn Sascha einen schweren Gegner hat, dann ist er sofort konzentriert", sagte er vor dem Erstundenmatch ein New York: "Das ist eigentlich besser für ihn."
Alexander Zverev bekommt es in der ersten Runder der US Open mit Lorenzo Sonego zu tun
Fotocredit: Getty Images
Zverev trifft in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch auf Lorenzo Sonego (ca. 03:00 Uhr im Liveticker). Gegen den Italiener verfügt der Hamburger zwar über eine makellose 6:0-Bilanz, doch Sonego stand 2025 immerhin im Viertelfinale der Australian Open.
"Ich glaube, dass das sowohl von der Schwierigkeit als auch von der Machbarkeit ein gutes Los ist", sagte Kohlmann.
Der DTB-Teamchef nutzte die Gelegenheit in New York auch, um den kommenden Davis-Cup-Gegner der deutschen Mannschaft zu beobachten. Der Vorjahres-Halbfinalist kämpft am 19. und 20. September um die Qualifikation für das Finalturnier der besten acht Teams in Bologna Ende November - auch Alexander Zverev hat seine Teilnahme für das Duell mit Kroatien angekündigt.
"Wenn Sascha dabei ist, dann ist man natürlich immer Favorit", sagte Kohlmann, der auch an eine Teilnahme seines Topspielers glaubt, sollte es bei den US Open weit gehen. "Wenn er jetzt hier im Finale steht, muss man natürlich abwarten. Aber ich gehe erstmal davon aus, dass er dabei ist."
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Struff fehlt überraschend in Davis-Cup-Aufgebot
Jan-Lennard Struff, der in den vergangenen Jahren häufig als Leader des Teams aufgetreten war, fehlt hingegen überraschend im vorläufigen Aufgebot. Kohlmann hat jedoch erst vier der fünf Plätze vergeben.
Neben dem Doppel Kevin Krawietz und Tim Pütz sowie Zverev wurde Yannick Hanfmann nominiert. "Struffi hat leider nur Wimbledon gut gespielt. Die Ergebnisse übers Jahr gesehen waren mit Höhen und Tiefen. Deshalb war Yannick für mich der vierte Mann - der fünfte wird dann zeitnah entschieden", erklärte Kohlmann.
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(SID)
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