US Open schütten Rekord-Preisgeld von 108 Millionen US-Dollar aus - so viel Prämie verdienen die Sieger in New York
Von Celine Jäntsch
Update 22/08/2026 um 15:16 GMT+2 Uhr
Größer, schneller, weiter - die USA sind bekannt für ihre Superlative. Wenn am nächsten Sonntag in New York City die US Open starten, wundert es daher nicht, dass beim letzten Grand Slam des Jahres nun auch das Preisgeld eine Rekordsumme erreicht. Insgesamt werden 108 Millionen US-Dollar an die Teilnehmer ausgeschüttet. Die Einzel-Sieger bekommen noch einmal 20 Prozent mehr als im letzten Jahr.
Aryna Sabalenka & Carlos Alcaraz
Fotocredit: Getty Images
Umgerechnet bedeutet das, dass der Nachfolger von Carlos Alcaraz und die Nachfolgerin von Aryna Sabalenka bei der diesjährigen Ausgabe 5,5 Millionen Dollar kassieren.
Aber selbst eine Endspielniederlage würde sich in der Einzelkonkurrenz finanziell lohnen: Die unterlegenen Finalisten bekommen immerhin noch 2,8 Millionen Dollar Preisgeld, für das Halbfinale gibt es 1,45 Millionen und für das Viertelfinale 780.000 Dollar.
Schon die erfolgreiche Qualifikation für die erste Runde verspricht einen Geldsegen, jeder Teilnehmer erhält bei den US Open in diesem Jahr 140.000 Dollar.
Der um insgesamt 20 Prozent gestiegene Preisgeld-Topf bedeutet einen neuen Rekord im Tennis. Nie zuvor wurden bei einem Grand Slam solche Summen ausgeschüttet, erstmals übersteigt das Preisgeld gar die 100 Millionen-Dollar-Grenze.
Neues Programm soll Spieler finanziell unterstützen
Zudem fließen zwei Millionen US-Dollar an einen von den US Open ins Leben gerufenen Unterstützungsfonds.
Dabei handelt es sich um das "Player Support Program", das Spielerinnen und Spielern finanzielle Unterstützung beim Übergang in den Ruhestand gewährleisten soll.
Im Gegensatz zu einem von der ATP-Tour bereits in den 1990er-Jahren eingerichteten Fonds spielt die jeweilige Platzierung in der Weltrangliste hierbei keine Rolle.
So sollen auch Spieler und Spielerinnen, die über schwächere Vorsorgesysteme verfügen, besser abgesichert werden.
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Quelle: Perform
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